Das Starter-Set für Chromonica von Kathrin GassOb Volksmusik, Schlager, Klassik oder Jazz. In Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten ist die chromatische Mundharmonika ein flexibler Alleskönner. Mit "Step by Step", dem Hohner Starter-Set für chromatische Mundharmonikas, kann jeder einfach und schnell das Mundharmonikaspielen erlernen.
Die wichtigsten Features im Überblick:
- Chromonica 48, C-Dur
- Ausführliche Spielanleitung von Kathrin Gass
- Übungs-CD
Chromonica - Serie
Jeder kennt sie also, die Mundharmonika mit dem Knopf an der Seite, aber gespielt wird sie nur von wenigen.
Dabei ist die chromatische Mundharmonika ein sehr interessantes und leicht zu erlernendes Instrument, das sowohl für den versierten Blues-Harp-Spieler, als auch für den Einsteiger geeignet ist. In der Musik nennt man "chromatisch" jene Tonleiter, die alle Töne unseres Tonsystems umfasst.Bei der chromatischen Mundharmonika, kurz "Chrom" genannt, sind alle Töne unseres Tonsystems vorhanden. Somit ist es möglich, in allen 12 Tonarten zu spielen. Die "Chrom" besteht sozusagen aus zwei Mundharmonikas die miteinander verbunden sind. Wird der Schieber gedrückt, spielt man die eine Tonart (Cis-Dur), lässt man los, spielt man die andere (C-Dur). Mit dem betätigen des Schiebers erhöht man also den gespielten Ton jeweils um einen Halbtonschritt. Die Anordnung der Töne entspricht der Kernoktave des Richter Systems. Wer also auf einer "Blues-Harp" bzw. Richter Mundharmonika die Tonleiter von Kanal 4 - 7 spielen kann, wird sich sofort auf der "Chrom" zurecht finden. Das Herunterbiegen der Töne (Bending) ist auf der "Chrom" nur begrenzt möglich, da chromatische Mundharmonikas ventiliert sind. Diese Ventile verschließen beim Blasen die Ziehzunge und beim Ziehen die Blaszunge. Sie verhindern so Lufterluste.
In Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten ist die "Chrom" ein flexibler Alleskönner. Mit Ihr können Sie einen großen Teil aus dem Bereich einer Blues Harp abdecken und dazu noch Jazz, Ethno und auch Klassik spielen.
Tonaufbau chromatischer Mundharmonikas
Mundharmonika – der „Allrounder“ unter den Musikinstrumenten in Rock, Pop, Jazz, Blues, Folklore und klassischer Musik.Die Mundharmonika hat sich auf Grund ihrer Kompaktheit und des relativ günstigen Preises, verglichen mit anderen Musikinstrumenten, weltweit als Volksinstrument etabliert. Einfache Melodien wie die bekannter deutscher und internationaler Volkslieder sind leicht zu erlernen, jedoch ergeben sich, bedingt durch die Bauart, teilweise Einschränkungen der möglichen Tonfolgen und Akkorde.*
Eine besondere Stellung nimmt sie in der Blues-Szene ein, in der sie als Blues Harp bezeichnet wird. Oftmals nur von einer Gitarre begleitet, jedoch auch in größeren Combos, unterstreicht sie hier durch ihren teils lauten und „schreienden“, teils fast schon als „weinend“ zu beschreibenden Ton die typisch düstere Stimmung des Blues.*
Die Mundharmonika ist heute in allen Musikstilrichtungen zuhause. Seit rund 150 Jahren trägt Hohner – der weltweit größte Hersteller von Qualitäts-Mundharmonikas – wesentlich zu diesem Siegeszug bei.
Durch die Verwendung spezieller Metalllegierungen für die Produktion der hochwertigen Stimmzungen sowie den Einsatz präziser Stanz- und Fräswerkzeuge wird eine optimale Klangqualität und höchste Lebensdauer von Hohner Mundharmonikas garantiert.
Geschichte*Die Erfindung der Mundharmonika wird zu Unrecht sehr oft dem Thüringer Friedrich Buschmann zugeschrieben. Aufgebracht wurde diese Legende in den 1930er Jahren, in einer Zeit, in der man wohl auch aus politischen Gründen einen Deutschen als Erfinder zu legitimieren versuchte.
„Unausrottbar scheint die Legende, der Thüringer Friedrich Buschmann habe Mund- und Ziehharmonika erfunden. Einer Überprüfung hält diese These nicht stand. Denn der Musiker Buschmann spricht in einem Brief von 1828 von seiner soeben getätigten Erfindung. Jahre zuvor hatte schon die gewerbsmäßige Herstellung in Wien begonnen.“ „Nachweislich wurden „Mundharmonikas [...]“ 1825 in Wien verkauft.“ (s.u. Literatur Conny Restle: In aller Munde, S. 43).
- 1823 erwarb Johann Georg Meisel auf der Braunschweiger Messe eine Mundharmonika.
- 1824 bekam Anton Reinlein in Wien ein Patent für eine Verbesserung der Handharmonika, Mundharmonikas wurden dort schon wesentlich länger gebaut.
- 1826 in Knittlingen durch Ignaz Hotz Nachbau, Firmengründung 1826.
- 1827 in Graslitz (Klingenthal/Sa.) Nachbau durch Johann Georg Meisel gemeinsam mit Johann Langhammer.
- 1829 erhielt Johann Wilhelm Rudolph Glier (1793 - 1873) vom physikalischen Verein in Frankfurt am Main eine Mundharmonika zum Geschenk und baute kurz darauf die Instrumente nach.
- 1829 erfand Charles Wheatstone das Symphonium, eine Art Luxusmundharmonika und der Vorläufer der englischen Konzertina.
- 1830 Christian Messner in Trossingen baute die ersten Mundharmonika nach.
- 1857 Matthias Hohner in Trossingen begann mit der Mundharmonikaerzeugung.
Featured ArtistsJean "Toots" Thielemans, Kathrin Gass, Jens Bunge, Steve Baker, Dieter Kropp & The Faboulous Barbecue Boys, B.B. & The Blues Shacks, Crazy Hambones, Matt Walsh, Down Home Percolators, Keith Dunn & The Love Gloves, Linda Krieg, Albie Donnelly's SUPERCHARGE, Dale King, Harmonica-Quartett Austria, Walter Buchinger.
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*Quelle Wikipedia