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Hohner Akkordeon Amica IV 96

UVP 2.949,00 EUR
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Hohner Akkordeon Amica IV 96
Hohner Akkordeon Amica IV 96 Hohner Akkordeon Amica IV 96
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2% Rabatt bei Vorkasse Die Amica-Serien stellen die Topmodelle des internationalen Akkordeon-Programmes von Hohner dar. Moderne länderübergreifende Fertigungs- und Konstruktionstechniken finden in diesen Instrumenten zusammen mit traditionellen handwerklichen Verarbeitungsverfahren ihren Einsatz – jedes Instrument wird zum Abschluss aufwändig von Hand poliert. Hinzu kommt die hochwertige Ausstattung, die auch einen Hartschalenkoffer samt Rollen-Trolley umfasst.

Die wichtigsten Features im Überblick:
  • Farbe: schwarz
  • 4-chörig
  • 37 Melodietasten
  • 96 Bassknöpfe
  • 3 Bassregister
  • 11 Diskantregister
  • Schwarze Bass-Stufe mit weißen Bassknöpfen.
  • Verstellbarer, gepolsterter Handriemen mit Rändelschraube
  • inkl. Hartschalenkoffer und Riemengarnitur
  • Grösse in cm: 44 x 18,5
  • Gewicht in kg: 9,1
Noch mehr Akkordeon für kreative Auftritte. Wer möchte nicht in Klangfarben schwelgen und sich in der ganzen weiten Welt der Akkordeonmusik frei bewegen?

Alles kein Problem, denn mit dem vierten Chor bringen diese IVchörigen Amica-Modelle 11 echte Klangfarben zu Gehör. Damit ist eine Amica IV natürlich auch im Orchester goldrichtig – für ein Hohner Akkordeon eigentlich selbstverständlich.

Die modernen technischen Raffi nessen, die eine Amica IV für Sie bereithält wurden von unseren Trossinger Ingenieuren nur mit einem einzigen Ziel konstruiert: Ihnen als Akkordeonist alle Freiheiten zu geben, die Sie von einem Hohner-Instrument erwarten. Und natürlich auch die Zuverlässigkeit und Beständigkeit, die in den vielen Jahren schon fast sprichwörtlich geworden ist.

Eine besondere Erwähnung verdienen neben den hervorragenden klanglichen Ergebnissen auch die ergonomischen Vorzüge der Amica IV: Es gibt nur wenige IV-chörige Akkordeons, deren Gewicht unter 10 kg liegt! Für eine stets ergonomisch korrekte Haltung sorgen die speziellen Haltebügel und Riemenaufnahmen, die für jede Spielposition - ob stehend oder sitzend – die richtige Einstellung bieten. Der Riemen muss nur an die richtige Position gerückt werden, fertig!

Zur Ausstattung gehören neben einem Textiltrageriemensystem ein Hartschalenkoffer mit abnehmbaren Trolley.

Seit rund 100 Jahren werden Hohner Akkordeons von professionellen Musikern gespielt

Fein bearbeitete Stimmzungen, Ventile, die präzise Mechanik, Tasten, Knöpfe, Holz, Metall und natürlich der Balg – die Seele des Instruments. Diese Vielzahl an Teilen und die bestechende Logik, mit der sie im Instrument angeordnet sind, machen die Faszination aus, die jeder Betrachter angesichts des nebenstehenden Bildes empfindet.

Kaum ein Musikinstrument ist so kompliziert aufgebaut und verfügt über eine solche Menge an unterschiedlichen Teilen. Dabei noch so lebendig, mobil und vielseitig zu sein war der eigentliche Kunstgriff, als die ersten Akkordeons vor über 180 Jahren entstanden. Der musikalische Siegeszug dieses Instrumentes war damit vorprogrammiert.

Akkordeons werden im Hause Hohner heute mit modernsten Mitteln konstruiert und in weltweit organisierter Produktion hergestellt. So können wir Ihnen heute diese kleinen Wunderwerke zu moderaten Preisen anbieten.

Geschichte des Akkordeons*

Üblicherweise wird angenommen, dass die Mundharmonika die Vorläuferin der Handharmonika war. Dies aber ist ein Irrtum. Zuerst erhielten Kirchenorgeln und Flügel (Piano Forte) Register mit durchschlagenden Zungen.

Die direkten Vorläufer des Harmoniums sind allerdings die Aeoline und Physharmonika genannten Instrumente. Die Aeoline wurde um 1810 von Bernhard Eschenbach zusammen mit seinem Cousin Johann Caspar Schlimbach entwickelt, wobei sich die beiden von der Maultrommel anregen ließen. Die Physharmonika wurde 1821 in Wien von Anton Haeckl patentiert. 1824 bekam Anton Reinlein in Wien ein Patent für eine Verbesserung der Handharmonika.

In seinem Patent vom 6. Mai 1829 verwendet Cyrill Demian in Wien zum ersten Mal die Bezeichnung „Accordion“ für sein neuartiges Instrument, da bei jeder Taste 3- bis 5-tönige Akkorde eingebaut waren. Neu war die extrem kleine Ausführung. So wurde die einfachste Variante nur mit der linken Hand gespielt und war so ein reines Begleitinstrument. Dieses Instrument war wechseltönig (d. h. auf Zug und Druck klingen unterschiedliche Töne) und diatonisch (d. h. es können nur die Töne bestimmter Tonleitern, pro Reihe gespielt werden). Diese Wechseltönigkeit war ebenfalls neu, da die zur selben Zeit gebauten großen Instrumente gleichtönig waren. Wegen seiner geringen Größe und des niedrigen Preises verbreitete sich das Instrument sehr rasch. So konnten z. B. Pilger das Instrument auf ihre Reisen mitnehmen, was mit großen Harmonikas nicht möglich war.

Cyrill Demian und andere Instrumentenbauer in Wien bauten auch größere Instrumente in ähnlicher Art. Spielanleitungen für Melodieinstrumente sind bereits aus dem Jahre 1833 bekannt.

Im Jahr 1833 veröffentlichte der bekannte Wiener Komponist und Kapellmeister Adolph Müller eine Spielanleitung zum Selbsterlernen der diatonischen Harmonika. Dem Text der Einleitung ist zu entnehmen, dass zu dieser Zeit bereits viele verschiedenartige Instrumente gebaut wurden. Er empfahl ein „vollkommenes Instrument“, welches sowohl Bassteil als auch Diskantteil besitzt. Diese Instrumente hatten bis zu 3 Tastenreihen mit allen chromatischen Basstönen.

Die Instrumente in der einfachen Bauform fanden sehr rasch Verbreitung:
  • In Paris wurden sofort Instrumente nachgebaut und auch verändert. In der Musikzeitschrift „LE MENESTREL“ aus dem Jahre 1834 wird berichtet, dass ein derartiges Instrument im Jahre 1831 nach Paris kam.
  • Auch Carl Friedrich Uhlig nahm von einer Reise nach Wien ein derartiges Instrument nach Chemnitz mit. Er veränderte es, hielt aber an der diatonischen und wechseltönigen Tastenbelegung fest. 1834 baute er sein erstes Instrument, das als „Deutsche Konzertina“ bekannt wurde.
  • Band erweiterte den Tonumfang. In seiner Spielanleitung vom Jahre 1846 war sich Band selbst nicht sicher, wie er sein Instrument einordnen sollte. Er schreibt: „Accordionschule für 40- und 44-töniges Accordion, [...] selbst [...] auf den Accordion oder der Ziehharmonika zu lernen.“ (op. 1 Crefeld)
  • Ziehharmonika und Accordion waren also die üblichen Bezeichnungen in jener Zeit.
Hinweise/Disclaimer

Änderungen der technischen Daten ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.
Für Druckfehler keine Haftung.
*Quelle Wikipedia
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