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Piano Basics, Wolfgang Fiedler

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Piano Basics, Wolfgang Fiedler
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Eine Klavierschule mit dem Schwerpunkt auf der Vermittlung eines harmonischen Verständnisses.

Die wichtigsten Features im Überblick:  
  • Für Klavier
  • Noten/Akk
  • CD (Hörbsp. + Play-backs)
  • Griffbilder
  • 183 Seiten
  • ISBN 10-stellig: 3-927190-31-4
  • ISBN 13-stellig: 978-3-927190-31-3
  • ISMN: M-700136-75-8
Wolfgang Fiedler

Wolfgang Fiedler, Jahrgang 1953, Keyboarder, Komponist und Arrangeur, Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar – Hauptfach Klavier, Arbeit als Live- und Studiomusiker, Workshopautor und Dozent verschiedener Rockseminare.

Zur Website von Wolfgang Fielder

Vorwort

Die wohl häufigste Form, in der Rock­ und Pop­Songs oder Jazz­Standards niedergeschrieben und verbreitet werden, sind die sogenannten Leadsheets ­ Noten mit Melodien und Akkordsymbolen. Und wenn man in einer Band spielt, dann sind Harmonieabläufe das wichtigste Verständigungsmittel.
Ob dieser Umstand nun gegenüber mehr oder (oft) weniger guten Piano­Bearbeitungen ein Vorzug ist, weil es Freiraum für Kreativität läßt oder ob er eine kaum zu überwindende Hürde darstellt, hängt von der Fähigkeit ab, diese harmonischen Abläufe auszugestalten ­ also zu improvisieren.
In BASICS geht es vor allem darum, die dazu erforderlichen Kenntnisse zu erwerben und zu entwickeln. Es steht also nicht das Streben nach pianistischen Höchstleistungen im Vordergrund, sondern der musikalische Durch­ und Überblick. Die rein spieltechnischen Fertigkeiten zu trainieren fällt umso leichter, je genauer man weiß, was und warum man eigentlich spielen möchte.
Bei den Überlegungen zur Gestaltung dieses Buches spielte der Gedanke an den musikalisch völlig unvorgebildeten Benutzer eine große Rolle. Deswegen befindet sich auch im Anhang eine ausführliche und leicht verständliche Anleitung zum Erlernen des Notenlesens am Tasteninstrument. Da der Inhalt dieses Buches außer für Autodidakten auch für dauerhafte Nicht­Pianisten (z. B. Sänger und Multi­Instrumentalisten) interessant sein dürfte und demzufolge leicht zugänglich sein sollte, wurden Tastatur­Griffbilder überall dort eingesetzt, wo es einigermaßen sinnvoll ist.
Mit dem Vorteil, daß auch ohne Notenkenntnisse sofort Bezugspunkte da sind, wird dann allerdings der Nachteil in Kauf genommen, daß für den versierten Notenleser die Übersichtlichkeit im Notenbild ein wenig beeinträchtigt wird. Dies spielt insofern eine Rolle, daß BASICS keineswegs nur als Einstiegs­Lektüre zu verstehen ist. (Ein Blick in die Seiten weiter hinten wird sofort verraten, daß der gesamte Inhalt recht komplex und streckenweise auch für erfahrene Musiker noch voller Herausforderungen ist.) Die ersten Schritte werden aber im Verhältnis zur gesamten Informationsdichte recht ausführlich begleitet. Und mit Hilfe der Klangbeispiele und Playbacks auf der CD erklärt sich vieles von selbst und die viele Theorie, die dabei natürlich auch mit im Spiel ist, bekommt ihren Bezug zur musikalischen Wirklichkeit.
Der Titel BASICS ist auch in inhaltlicher Hinsicht programmatisch zu sehen:
Musik jedweder Stilrichtung läßt sich am besten verstehen, wenn man sie in ihrer Gesamtheit und von den Wurzeln ihrer Entstehung her betrachtet. Die Vielfalt unterschiedlicher Erscheinungen ist oft nur scheinbar und oberflächlich und wirkt dann kompliziert, wenn man sie losgelöst von ihrem Ursprung betrachtet. Deswegen konzentriert sich der Stoff dieses Buches vor allem auf das Zusammenwirken zweier grundlegender Faktoren für das, was das Besondere im Sound des Rock, Pop und Jazz ausmacht:
­ die Harmonik der traditionellen europäischen Musik, die bis heute die musikalischen Abläufe bestimmt und die hier u.a. im Bach­Präludium No. 1 aufgezeigt und analysiert wird und
­ die Rhythmik und Melodik des Blues, der Musikform, in der die Einflüsse afrikanischer Musikkultur am deutlichsten erkennbar werden.
Mit der Kenntnis dieser Grundlagen ausgestattet sollte es dann jedem möglich sein, sich zu seinem ganz individuellen Stil vorzutasten und die Vorzüge des kreativen Musizierens zu genießen.
Viel Spaß und Erfolg dabei!

Inhalt

Tips zur Arbeit mit Buch und CD
Intro: - Die perfekte Haltung ­- Die "Mechanik" der Hand ­- Fingersätze ­ Tips zu Noten und Griffbildern ­- Improvisation
Teil 1: ­- Das Motiv... ­- ...mit Auflösung in eine andere Tonart -­ Schreibweisen für Akkordsymbole ­- Aufbau der Dreiklänge ­- Die Töne des Dreiklangs ­- Die Umkehrungen ­- Harmonik ­- Die Stufendreiklänge ­- Die Kadenzen ­- Die einfache Dur­Kadenz ­- Die einfache Moll-­Kadenz ­- Die einfache Moll­Kadenz mit Auflösung in Dur -­ Andere Kadenzen ­- Enharmonische Verwechslungen ­- Der Quintenzirkel und die wohltemperierte Stimmung ­- Doppel­Subdominante und Doppel­-Dominante -­ Songs mit Erläuterungen und Playback

Teil 2: ­- Rhythmik­-Kurs 1 ­- Zählen oder Metronom? ­Erläuterungen ­- Patterns ­ 3/4-­ und 6/8­-Takt ­- Erweiterte Akkorde ­- Die Intervalle ­- Akkorde mit Quarte und None (sus4 und add2) -­ Akkorde mit kleiner und großer Septime ­- Voicings ­ Kombinantionen von 7, add2 bzw. add9 und sus4 ­- Verminderte und doppelt verminderte Akkorde ­- Das Haltepedal, Pedal-­Übung -­ Arpeggios ­- Akkordbrechungen ­- Wer langsam übt, übt schnell!(?) ­- Tips ­- Akkorde mit den Intervallen 9, 11 und 13 -­ Polychords ­ Akkorde in weiter Lage ­- Voicing-Studien in weiter Lage ­- Songs mit Erläuterungen und Playback

Teil 3: ­- Rhythmik­-Kurs 2 ­ "binär" und "ternär" und Swing ­- Das einfache Blues­-Schema ­- ein zweistimmiges Begleitmuster ­- Side­-Slipping -­ dreistimmige Begleitakkorde ­- Blues­Akkorde mit beiden Händen ­- Der 12/8­Blues ­- Der Moll­-Blues -­ Variante 1 ­ Soul­ und Funk­-Harmonik ­- Moll-­Blues­Variante 2 ­- Das erweiterte Blues­Schema -­ Ein binärer Blues mit verändertem Harmonie­-Schema ­- Alterationen, Substitute und die Jazz­Harmonik ­- 16 komplexe Voicings der 2­5­1­Progression in C­-Dur ­- Die Melodik in der Improvisation ­- Die Ursprünge der Blues­Melodik -­ Pentatonik und erweiterte Pentatonik ­- Improvisations­Studien -­ Dur-­Pentatonik -­ Moll­Pentatonik ­- Tips zum Üben (der Improvisations­Studien) ­- Die erweiterte Dur­Pentatonik -­ Die erweiterte Moll­Pentatonik - Die erweiterte Dur­Pentatonik in der Blues­-Kadenz -­ Die erweiterte Moll-­Pentatonik in der Blues­Kadenz ­- Umspielen der Dreiklangstöne ­ Kombinationen der Improvisationsmuster ­ Tonmaterial-­Übersicht: ­- Akkordtabelle mit Pentatonik­-Skalen -­ Diatonische Skalen ­ Halbton-­Ganzton-­Skalen ­ Die "Blues­Mix"­Skalen ­- Rhythmik-­Kurs 3: ­ 6 Übungen mit binären Achtel­Figuren ­- 6 Übungen mit Triolen­Rhythmik ­- Songs mit Erläuterungen und Playback

Anhang: -­ Noten lesen -­ Tonhöhen und Notenschlüssel ­- Schwarze Tasten und Vorzeichen -­ Enharmonische Verwechslungen -­ Doppel-­Kreuz und Doppel-­B ­- Tonarten ­ Rhythmische Notenwerte ­- Punktierte Noten und Haltebögen ­- Triolen, andere ...-­olen und die Rhythmuspyramide -­ Die Rhythmuspyramide ...und ihre Pausen -­ Die Dur-­ und Moll-­Tonleitern und ihre Fingersätze ­- Die Tastatur­-Noten­Tabelle (zum Heraustrennen) ­- Die Akkordsymbol-Griffbilder­-Tabelle (zum Heraustrennen)

Rezensionen

"Unterm Strich muß Wolfgang Fiedlers "Piano Buch" als vorbildlich konzipiertes Unterrichtswerk bewertet werden, das auf dem Sektor jazz- bzw. rockorientierter Klavierschulen neue Maßstäbe setzt. Selten ist mir die Vergabe des Prädikats "empfehlenswert" so leicht gefallen." (Keyboards, 10/94)
"Dieses Buch brilliert nicht zuletzt durch eine übersichtliche Gliederung und in Kästen abgesetzte Begriffsklärungen. Ein Aufklapper mit den Akkorden des Quintenzirkels und Tastatur-Griffbildern sowie eine heraustrennbare Tastatur-Übersicht runden den positiven Gesamteindruck ab." (Tastenwelt, 4/94)

Hinweise/Disclaimer

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