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Die Rhythmik-Lehre, Eddy Marron

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Die Rhythmik-Lehre, Eddy Marron
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Ein musikalisches Arbeitsbuch für Instrumentalisten, Sänger und Tänzer in Klassik, Rock, Pop und Jazz.

Die wichtigsten Features im Überblick:  
  • 168 Seiten
  • ISBN 10-stellig: 3-927190-01-2
  • ISBN 13-stellig: 978-3-927190-01-6
  • ISMN: M-700136-60-4
Eddy Marron

Eddy Marron, Jahrgang 1938, ist seit seinem 20. Lebensjahr Berufsmusiker. 1968 schloss er ein Studium der Konzertgitarre an der staatlichen Hochschule für Musik in Heidelberg-Mannheim ab. 1971 gründete er seine eigene Musikschule in Mannheim und leitete später die Jazzwerkstatt in Darmstadt. Seit 1981 er ist Dozent für Gitarre in Köln. Eddy zog 1976 nach Holland, wo er zur Zeit an der königlichen Hochschule für Musik in Den Haag ebenfalls Dozent für Gitarre und Rhythmik ist.

Vorwort

Das weite Feld der Rhythmik wurde in der ansonsten hochentwickelten Musikpädagogik lange Zeit stiefkindlich behandelt. Dadurch ist bis heute noch die Meinung weit verbreitet, daß man "Rhythmus hat oder eben nicht".
Durch meine langjährige pädagogische Arbeit im rhythmischen Bereich bin ich jedoch zu der Überzeugung gelangt, daß man sich sowohl durch die Auseinandersetzung mit der Rhythmik im allgemeinen als auch durch das Umsetzen dieser Erkenntnisse in die Praxis ebenso weiterentwickeln kann wie zum Beispiel auf instrumentaltechnischem oder harmonischem Gebiet.
Das Ziel dieser Rhythmiklehre ist es, das rhythmische Bewußtsein des Lesers zu erweitern.
Dieses Buch erschließt sich einem jedoch erst, wenn man sich ans Üben macht: Es ist ein Übungs- und Arbeitsbuch, nicht unbedingt ein Lesebuch. Es ist in drei Teile gegliedert:
Im ersten Teil werden die Grundlagen vermittelt, die für das allgemeine Verständnis rhythmischer Zusammenhänge benötigt werden, wie z. B. die Notenschrift, die Taktarten, die Mikrotime, die Arbeit mit dem Metronom, das Zählen und dergleichen.
Der zweite Teil behandelt ausführlich die binären und ternären Haupt-Unterteilungsarten von Rhythmen. Hierbei werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten des Metronoms ebenso behandelt wie alle binären und ternären rhythmischen Standard-Figuren, die ein sicheres Vom-Blatt-Spiel ermöglichen. Im achten Kapitel werden die verschiedenen binären und ternären Doubletime- und Halftime-Ebenen vorgestellt, die vor allem in der improvisatorischen Praxis von Rock, Pop und Jazz Verwendung finden.
Der dritte Teil dieser Schule ist schließlich der Polyrhythmik gewidmet.
Zu jedem wichtigen Sachverhalt sind eine Reihe von Beispielen aufgeführt.
Am Ende dieses Buchs befindet sich ein alphabetischer Index der wichtigsten rhythmischen Fachbegriffe.
Diese Schule baut auf der Erkenntnis auf, daß man nur dann erfolgreich an seiner eigenen Rhythmik arbeiten kann, wenn man die Möglichkeit hat, sich selbst zu kontrollieren. Aus meiner Erfahrung heraus ist dies am besten mit Hilfe eines Metronoms als Zwischenkontrolle zu erreichen.
Wenn man die in dieser Schule enthaltenen Übungen wie beschrieben ausführen kann, hat man mit Sicherheit sein rhythmisches Gefühl enorm verbessern können. Es ist dann nicht mehr unbedingt erforderlich, immer mit einem Metronom zu üben.
Das Ziel ist es also, sich so lange mit Hilfe der Zwischenkontrolle zur rhythmischen Sicherheit und Selbständigkeit zu erziehen, bis man auf das Metronom verzichten kann.

Inhalt

I. Teil: Die rhythmischen Grundlagen

1. Kapitel: Die rhythmischen Grundbegriffe
- Die rhythmischen Grundbegriffe
- Metrum, Puls und Rhythmik
- Der Takt
- Die Notenwerte
- Die Dreiteilung von Notenwerten (Triolen)
- Von den Duolen zu den Novemolen
- Die Pausenzeichen
- Der Punkt
- Der Haltebogen
- Der Viervierteltakt
- Andere Taktarten
- Betonte und unbetonte Taktzeiten
Synkopen
- Beat und Offbeat
- Time und Mikrotime
- Timing, Timefeeling und Groove
- Phrasierungs- und Artikulationszeichen
- Die dynamischen Bezeichnungen
- Allgemeinmusikalische Bezeichnungen
- Rhythmische Sonderzeichen

2. Kapitel: Das Metronom
- Metronom und Drumcomputer
- Die Arbeit mit dem Metronom
- Das Erlangen der rhythmischen Selbständigkeit

3. Kapitel: Das kleine Einmaleins der Rhythmik
- Das Zählen
- Das Vorzählen
- Die Sektionen beim Üben mit dem Metronom

II. Teil: Binär und Ternär

4. Kapitel: Die Pyramide
- Das Zählen der Pyramide
- Die Pyramide in der Horizontalen
- Die Pyramide in der Vertikalen

5. Kapitel: Die zwei Hauptunterteilungsarten
-Die binäre Unterteilung
- Die ternäre Unterteilung
- Das Bestimmen der richtigen Unterteilung

6. Kapitel: Binär
- Das Metronom auf Zwei und Vier
- Die Füße auf Eins und Drei
- Die Füße auf Zwei und Vier
- Das Metronom auf " "
- Das Metronom auf "e"
- Viertel, Achtel und Sechzehntel mit 16tel-Zwischenkontrolle
- Koordinationsübungen mit Wechselschlag in binärer Mikrotime
- Binäre Akzentverschiebungen
- Die binären Unterteilungsmöglichkeiten einer Viertelnote
- Die acht binären Standardfiguren und ihre Varianten
- Rhythmische Übungen mit binärer Unterteilung

7. Kapitel: Ternär
- Das Metronom auf dem dritten Triolenachtel
- Das ternäre Zählen
- Koordinationsübungen mit ternärer Mikrotime
- Ternäre Akzentverschiebungen
- Die ternären Unterteilungsmöglichkeiten einer Viertelnote
- Die drei ternären Standardfiguren und ihre Varianten
- Rhythmische Übungen mit ternärer Unterteilung
- Binäre Standardfiguren mit Dreier-Unterteilungen
- Viertel-Zwischenkontrolle (das Metronom auf Zwei und Vier)
- Die Annäherung zwischen binärer und ternärer Phrasierung
- Mischformen binärer und ternärer Unterteilung
- Die vorgezogene Eins

8. Kapitel: Doubletime und Halftime
- Doubletime-Feel und Halftime-Feel
- Binäre und ternäre Unterteilung von Doubletime und Halftime
- Binäre Doubletime und Halftime
- Ternäre Doubletime und Halftime
- Binäre und ternäre Mikrotime bei Doubletime und Halftime
- Die Verdoppelung und Halbierung des harmonischen Rhythmus

III. Teil: Die Poyrhythmik

9. Kapitel: Polyrhythmen und Verschiebungen
- Überlagerungen
- Rhythmische Modulation
- Metrische Modulation
- Drei gegen Zwei
- Zwei gegen Drei
- Komplementär-Polyrhythmen
- Sechs gegen Vier und Vier gegen Sechs
- Akzentverschiebungen mit überlagerten Rhythmen
- Die Anwendung polyrhythmischer Figuren in anderen Metren
- Vier gegen Drei
- Drei gegen Vier
- Fünf gegen Zwei
- Zwei gegen Fünf
- Sieben gegen Zwei und Zwei gegen Sieben
- Neun gegen Zwei und Zwei gegen Neun
- Fünf gegen Drei und Drei gegen Fünf
- Fünf gegen Vier und Vier gegen Fünf
- Sieben gegen Drei und Drei gegen Sieben
- Sieben gegen Vier und Vier gegen Sieben
- Neun gegen Vier und Vier gegen Meun
- Dreidimensionale Polyrhythmik

Anhang: Aus der rhythmischen Praxis von Jazz, Rock und Pop

Rezensionen

"Endlich gibt es auch für den Rhythmus-Freak ein neues musikalisches Arbeitsbuch. Die Rhythmik-Lehre von Eddy Marron bietet einen vielseitigen Einblick in die Welt der Beats und Synkopen. Ziel dieses Buches ist das rhythmische Bewusstsein des Lesers zu erweitern. Eines ist jedenfalls für dieses Buch absolut notwendig: Üben, üben, üben. Die neue Rhythmik-Lehre ist nämlich ein Lehr- und Arbeitsbuch und keine Lesefibel für den Wohnzimmersessel." (Metal Hammer 10/90)

„Im Zeitalter von Computer–Beats wird die Bedeutung einer gründlichen rhythmischen Ausbildung oft stark unterschätzt. Eddy Marron, Dozent an unterschiedlichen Hochschulen, hat mit seinem Buch eine Lücke geschlossen und bietet fundiertes Wissen mit gründlichen Übungen an. [...] In diesem Buch wird wirklich alles ausgeleuchtet [...].“ (Eclipsed, September 2003)

Hinweise/Disclaimer

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