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Marshall MR-2266 C E.-Git.-Combo, Showroom-Modell

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Marshall MR-2266 C E.-Git.-Combo, Showroom-Modell
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Die wichtigsten Features im Überblick:
  • 50 Watt RMS
  • Body und Detail Gainregelung
  • 2 Dynamic Ranges schaltbar
  • Mid Boost Schaltung
  • 3 Band Klangregelung und Presence
  • Mastervolumen
  • passiv zugemischtes Digitalreverb
  • serieller Effektweg mit Pegelschaltung und Hardwarebypass
  • mögl. Speaker-Impedanzen: 8 & 16 Ohm
  • 2 x Celestion G12C25 Greenback Speaker
  • 4 x ECC83 Vorstufenröhren
  • 2 x KT66 Endstufenröhren
  • Inklusive Fußschalter für Dynamic Range und Reverb (PEDL00041)
  • black purple Design
  • Gewicht nur 30 kg
  • Maße (B x H x T / ü.A.): 690 x 570 x 270 mm
  • empfohlene Zusatzboxen: 425A und 425B
Von Clean bis Highgain per Volumenpoti...

Die soundtechnisch extrem vielseitigen Vintage Modern Amps warten mit einer unglaublich aufgeräumten Bedienfront auf. Doch was auf den ersten Blick nach unspektakulärem "weniger ist mehr" Design aussieht, entpuppt sich beim Antesten als ein neuer Weg in Richtung maßgeschneiderte Soundgestaltung! Denn welches ungeahnte Klangpotential sich hinter den wenigen Reglern dieser Vollröhrenverstärker verbirgt, lässt sich auf den ersten Blick keineswegs erahnen. Erst wer sich anschickt, ausgiebig mit dem Volumenpoti seiner Gitarre zu arbeiten, wird dabei feststellen, dass diese Amps auch auf sehr subtile Spieldetails unmittelbar reagieren und auch bei kleineren Einstellungen dieses Reglers (und damit einhergehend cleanerem Sound...) eine satte und druckvolle Performance abliefern. Eine Kanalumschaltung ist bei dieser Arbeitsweise völlig überflüssig. Wer allerdings den Volumenregler seiner Gitarre nur ungern anfasst, der sollte sich statt eines Vintage Modern Amps besser einen modernen Mehrkanalverstärker anschaffen...

Dynamic Range und Mid Boost

Die Vintage Modern Amps kombinieren den Vintage Sound der 60er und 70er Jahre mit Features, die man von zeitgenössischen Marshalls kennt - ihr Klangpotential deckt dank der „Dynamic Range“ Schaltung zudem auch das moderne Grundsoundspektrum ab. Die adäquate Anpassung des Dynamikbereiches mit dieser fußschaltbaren Funktion stellt im Livebetrieb sicher, stets die passenden Gainreserven zu kitzeln. Zusammen mit dem Mid Boost, welcher schon vor der Klangregelung das Gitarrensignal nachhaltig verändert, ergibt sich aus diesen beiden Schaltern eine besonders kraftvolle Sektion zur Klangbearbeitung.

Sattes Gain in Arbeitsteilung...

Das Highlight der Vintage Modern Amps ist ihre Gainregelung, denn für viele bedeutet diese mit Sicherheit das Ende der Soundsuche! "Body" und "Detail" sind kaskadierte Gainregler, welche unabhängig in einem jeweils anderen Frequenzbereich arbeiten: Während die "Body" Regelung den Verzerrungsgrad in den tiefen Frequenzen steuert, widmet sich der "Detail" Regler den höheren Frequenzbereichen - und damit auch dem wichtigen Obertonspektrum des Gitarrensignals. Dies hat mehrere Effekte auf den Grundsound der Amps: Durch die Kaskadierung der Gainregler steht dem Anwender bei Bedarf ein größerer Verzerrungsgrad aus den beiden betroffenen Röhrenstufen zur Verfügung. Doch vor allem können Grundsoundsuchende nun selbst bestimmen, ob sie eine satte Verzerrung "aus dem Bauch" oder schnittiges Gain "von der Kante" bevorzugen - oder eben, welche Mischung dieser beiden Grundsoundkomponenten gerade gewünscht ist. Diese beiden Regler stellen den Schlüssel zu einem weiten Feld an Grundsounds dar - die Klangregelung dient damit letztlich nur noch der Feinabstimmung...

Moderne Features

Der erweiterte Dynamikumfang der Vintage Modern Amps stellte seine Entwickler vor ungeahnte Herausforderungen. Denn auch wenn diese Amps selbstverständlich ohne Halbleiter im Signalweg auskommen, sollen dem Anwender schließlich perfekt funktionierende Werkzeuge für die Einbindung moderner Effekte zur Verfügung stehen. Da eine klassisch mit eigener Treiberstufe versehene Hallspirale die aus der Dynamic Range Schaltung resultierenden Pegeldifferenzen nur ungenügend verarbeiten würde, sorgt ein erstklassiger Digitalreverb für authentischen Hallsound. Der Hallpegel wird dabei jedoch passiv zugemischt, so dass nur der verhallte Signalanteil die Hallspirale durchläuft - das Originalsignal bleibt unbeeinflußt. Puristen können den Hall per Fußschalter vollständig aus dem Signalweg nehmen. In ähnlicher Weise wurde der serielle Effektweg des Amps eingebunden: Per Bypass-Schaltung lässt er sich komplett aus dem Signalweg nehmen - und zudem steht eine Pegelschaltung zur Verfügung, welche eine perfekte Anpassung an alle Studio- oder Bodeneffektgeräte erlaubt.

Optimal abgestimmte Soundkomponenten...

Der 2266C Combo ist ein Vintagesound-Vollblut aus einem Guß. Die beiden KT66 Endstufenröhren des 50 Watt 2x 12“ Combos finden in den ursprünglich für das Jimi Hendrix Handwired Reissue Topteil "S100JH" entwickelten Celestion G12C Greenback Speakern die idealen Partner. Diese setzen die erweiterte Dynamik Marshalls Vintage Modern Konzeptes optimal in warmen, obertonreichen Röhrensound um. Beim Spielen dieses Combos kann man förmlich spüren, wie dieser Amp atmet! Jeder seiner beiden Dynamikbereiche besitzt eine eigene Gainstruktur und einen individuellen Klangcharakter. Versprochen: Wer die zu seinem Spielstil passenden „Sweet Spot“ Einstellung des 2266 Combos gefunden hat, wird eine ganz besondere Beziehung zu seinem Instrument entwickeln!

Wissenswertes*

Die englische Firma Marshall Amplification zählt zu den bedeutendsten Herstellern von Gitarrenverstärkern. Die Firma stellt aber auch Bassverstärker, Gitarreneffektgeräte und weitere gitarrenspezifische und bassspezifische Produkte her.
Als Gründer von Marshall gilt James Charles Marshall, der am 29. Juli 1923 in Kensington geboren wurde. Er eröffnete 1960 seinen ersten Schlagzeugladen und baute Musikerboxen in seiner Garage. Viele der Schlagzeuger brachten ihre Gitarristen und Bassisten mit, und so erweiterte Jim schon bald sein Sortiment. Zusammen mit seinen Angestellten baute er die ersten eigenen Verstärker auf Basis des Fender Bassman, nachdem er sich mit der Firma Vox überworfen hatte. 1966 kam so der erste, auch heute noch beliebte Röhrenverstärker auf den Markt, der "JTM45". Es entstand das erste 100-Watt-Topteil "1959" (dies ist keine Jahresangabe, sondern nur eine Typenbezeichnung) - und gleichzeitig in Zusammenarbeit mit Pete Townshend, dem Gitarristen der Band "The Who," das berühmte Marshall-Stack, welches aus der Tatsache geboren wurde, dass Townshends 8x12" Boxen einfach zu unhandlich für seine Roadies waren. Ein solches Marshall-Stack wird aus zwei 4x12"-Boxen - also Gitarrenboxen mit vier Lautsprechern mit 12" (ca. 30 cm) Durchmesser - und einem Topteil aufgebaut; eine einzelne 4x12"-Box mit Topteil bezeichnet man dagegen als "Halfstack". Eineinhalb Jahrzehnte später erblickte die ebenso erfolgreiche JCM-800 Serie das Licht der Welt, deren wohl beliebtestes Modell das "2203" Topteil ist. Unzählige Gitarristen wie zum Beispiel Jimi Hendrix, Eric Clapton, Angus Young (AC/DC), Jeff Beck, Gary Moore, Pete Townshend, Lemmy Kilmister (Motörhead), Slash (ex-Guns N' Roses, Velvet Revolver), Joe Satriani, Yngwie Malmsteen, Kerry King (Slayer), Bryan Adams, Dave Murray (Iron Maiden) und viele andere begleiten seither die Firmengeschichte von Marshall. Die klassischen Geräte aus den 1960er Jahren hatten einen grün/bzw. blau-schwarzfarbenen Bezug mit goldfarbenen Zierleisten und goldenem Firmenlogo. Die Boxen, wie z.B. die 1960TV, waren mit einem grauen Bezugsstoff bespannt. Heute sind bis auf einige Sonderanfertigungen sämtliche Marshall Modelle in schwarz-weißem Design mit Messingbedienpanelen gehalten und mit einem weißen Firmenschriftzug versehen.
Zu bemerken ist, dass Jim Marshall, der ja eigentlich Schlagzeuger, Sänger und Steptänzer ist (und somit selbst meistens auf Verstärker verzichten konnte) heute der weltweit führende Hersteller von Gitarrenverstärkern ist. Die Produkte werden von einem ganzen Team von Technikern und Musikern entwickelt und im englischen Milton Keynes gefertigt. Marshall hat inzwischen auch Fertigungsstätten in China und Südkorea - vornehmlich für die Einsteigermodelle der "MG-Serie". Seine Tochter Victoria Marshall ist Managing Director der Firma, Jims Sohn Terry dagegen ist aktiver Saxophonist. Über Jim Marshall, seine Firma und sein Leben sind inzwischen mehrere Bücher verfasst worden, u.a. "The History of Marshall" von Michael Doyle und "The Father of Loud" (deutscher Titel: "Pionier des Rocksounds") von Rich Maloof.
Vor einigen Jahren kam die JCM-2000-Serie auf den Markt, bestehend aus verschiedenen Röhrenverstärkern, die neben dem typischen "Marshall Brown Sound" auch fendertypische Cleansounds und moderne Nu-Metal-Sounds anbieten. Jüngstes Kind der Marshall-Familie ist der "Mode Four", ein 350 Watt Hybridtopteil mit bemerkenswert vollröhrentypischen Sounds aller Couleur.

Hinweise/Disclaimer

Änderungen der Daten ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.
Für Druckfehler keine Haftung.
*Quelle Wikipedia
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