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Marshall JVM-410 H E.-Git.-Topteil

MSRP 1.595,00 EUR
1.349,00 EUR
Marshall JVM-410 H E.-Git.-Topteil
Marshall JVM-410 H E.-Git.-Topteil Marshall JVM-410 H E.-Git.-Topteil
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2% discount for advance payment Die wichtigsten Features im Überblick:

  • 100 Watt RMS
  • 4 Kanäle in Vollröhrentechnik, ohne Halbleiter im Signalweg (Clean, Crunch, OD1, OD2)
  • Eigene Dreibandklangregelung sowie Gain & Volume für jeden Kanal
  • 12 per Fußschalter oder MIDI direkt anwählbare Grundsounds
  • Jeder Grundsound arbeitet mit einem eigenen relaisgeschalteten Netzwerk
  • Channel Memory speichert jeweils die zuletzt benutzte Soundkonfiguration - also alle Schaltzustände
  • Frei konfigurierbarer 6-fach Fußschalter im Lieferumfang
  • Marshall EL34 Endstufe mit Presence und Resonance Regelung
  • 2 schalt- und programmierbare Mastervolumen
  • Digitalreverb mit eigener Regelung für jeden Kanal
  • Programmierbarer paralleler Effektweg mit Hardwarebypass-Schaltung
  • Serieller Insert-Loop mit Hardwarebypass-Schaltung
  • Emulated DI Out für Mischpultanschluss
  • Silent Recording im Bypassbetrieb
  • MIDI IN und MIDI THRU
  • 5x ECC 3 und 4x EL34 Röhrenbestückung
  • Maße: 750 x 310 x 215 mm
  • Gewicht: nur 22kg
   
Kompromißlose Soundqualität

Mit vier vollwertigen Kanälen, welche ganze 3 Grundsounds pro Kanal beinhalten, ist der Flexibilität im Gitarrenuniversum keine Grenzen mehr gesetzt. In Vollröhrentechnik lassen die Insgesamt zwölf Grundsounds jedes Herz eines Vollblutgitarristen höher schlagen! Alle drei Modes sind farblich gekennzeichnet: in jedem Kanal grün, orange und rot. Durch mehrfaches Drücken des Kanalwahlschalters werden die einzelnen Modes angewählt. Durch das geschickte Zuschalten der jeweils aktiven Röhrenstufen (Modes) ergeben sich auf diese Weise völlig eigenständige Grundsounds - dabei liegt z.B. die Klangreglung im grünen Mode des Cleankanals vor der Hauptgainstufe, und bietet damit den typischen, unverwechselbaren, amerikanischen Cleansound. Der typische JCM 800 Marshall Sound (der orange gekennzeichnete Sound des zweiten Kanals) hingegen funktioniert genau umgekehrt: Hier ist die Klangreglung hinter der Hauptgainstufe angeordnet. Auf diese Weise machen die JVMs das, was sogenannte Modeling Amps gern könnten: Sie bieten die typischen Röhrenschaltungen verschiedener Verstärker in einem einzigen Gerät! Im roten Sound des vierten Kanals bieten die JVMs dabei durch Aktivierung aller Gainstufen übrigens das größte Gainpotential, das es bei Marshall jemals gab...

4 Kanäle mit 12 Grundsounds - in puristischer Vollröhrentechnik!

Die JVMs setzen einen neuen Maßstab in Punkto Gitarrenverstärkung! Denn trotz der enormen Möglichkeiten dieser 100 Watt Amps, kommen sie komplett ohne auch nur einen einzigen Halbleiter im Signalweg aus! Sämtliche Steuerungen, die Kanal- und Mode-Schaltungen, das Zuschalten des parallelen Effektweges, Masterumschaltung, Aktivierung des Reverb usw. erfolgen ausschließlich per Relais. Dadurch bleiben diese Amps stets dynamisch und profitieren stets zu 100% von den Qualitäten echter Röhrenverstärkung!

Programmierbare Relaistechnik par excellence!

Für jeden einzelnen der vorhandenen Grundsoundmodi (also alle drei je Kanal) lassen sich die wichtigen Schaltrelaisfunktionen (also das Signalrouting und die Hall-, Effekt- und Mastervolumenwahl) frei abspeichern. Doch nicht nur das: Beim Schalten auf einen der zwölf Grundsounds wird jeweils die letzte aktive Schaltrelaiskonfiguration gespeichert, so dass beim späteren Abrufen des Modes stets das passende Soundsetting aktiv ist. Bewußt wurde auch auf eine Programmierbarkeit der EQs verzichtet, denn dies hätte entweder Einbußen am Sound, oder den Einsatz von (viel zu träge arbeitenden...) motorisierten Potis bedeutet. Während der Relaisschaltung wird stattdessen das Signal für ganze 6 Millisekunden stumm geschaltet - ein Mute, den man in der Praxis nicht wahrnimmt! Vier unabhängige Klangregelungen und schaltbare Mastervolumen verwöhnen im Livebetrieb mit exzellenten Zugriffsmöglichkeiten auf die Ampsounds und lassen keinerlei Wünsche offen.

Zugriff per programmierbarem Fußschalter - oder via MIDI...

Mit dem frei programmierbaren (übrigens von Marshall zum Patent angemeldeten...) 6 fach Fußschalter lassen sich komplette Soundsettings abspeichern und dann ganz einfach abrufen. Welches Setting dabei auf welchem Fußtaster liegt, entscheidet der Besitzer des JVMs selbst. So können z.B. sechs verschiedene Settings - jedes einzelne bestehend aus Kanalwahl, Auswahl des aktiven Modus, Aktivierung des Reverb, des Effektloop und die Wahl des Mastervolumens - den sechs Tastern des Stageboards zugeordnet werden. Alternativ kann für jeden beliebigen Fußtaster eine beliebige Schaltfunktion der Verstärkerfrontplatte kopiert werden.Trotz der umfangreichen Möglichkeiten des Stageboards, erfolgt die Kommunikation mit dem Amp und seine Spannungsversorgung ganz einfach per Mono-Klinkenkabel. Die gerade aktiven Funktionen werden dabei in Korrelation zur Frontplatte auf dem Stageboard angezeigt. Nutzer von Multieffektgeräten können alternativ alle erdenklichen Soundsettings per Programmwechselbefehl abrufen. Es stehen dazu insgesamt bis zu 128 MIDI-Presets und alle 12 MIDI Kanäle zur Verfügung.

JVM Topteile harmonieren mit den verschiedensten Cabinets...

Bei der Auswahl der Cabinets lassen das JVM410H Topteil keine Wünsche offen - sein Ausgangsübertrager stellt eine 4 Ohm, eine 8 Ohm und eine 16 Ohm Wicklung bereit, somit können alle gängigen Boxenkombinationen problemlos mit dem JVM betrieben werden. Besonders zu empfehlen wäre hier die Kombination mit der 1960AV bzw. 1960BV - diese Cabinets unterstützen das Topteil über das gesamte Hörfrequenzspektrum, und optimieren somit die enorme Soundvielfalt des Amps. Alternativ dazu verwenden eher gemäßigt orientierte Anwender die 1960AHW / 1960BHW mit G12H30, oder die 1960AX / 1960BX / 1960TV Cabinets mit Greenback Speakern - selbstverständlich machen aber auch die Standard 1960A / 1960B Cabinets am JVM sehr guten, auf der Bühne enorm durchsetzungsfähigen Sound. Die Combo Variante des Topteils, der JVM410C ist mit einem Celestion Vintage und einem Celestion Heritage Speaker ausgestattet.

Wissenswertes*

Die englische Firma Marshall Amplification zählt zu den bedeutendsten Herstellern von Gitarrenverstärkern. Die Firma stellt aber auch Bassverstärker, Gitarreneffektgeräte und weitere gitarrenspezifische und bassspezifische Produkte her.
Als Gründer von Marshall gilt James Charles Marshall, der am 29. Juli 1923 in Kensington geboren wurde. Er eröffnete 1960 seinen ersten Schlagzeugladen und baute Musikerboxen in seiner Garage. Viele der Schlagzeuger brachten ihre Gitarristen und Bassisten mit, und so erweiterte Jim schon bald sein Sortiment. Zusammen mit seinen Angestellten baute er die ersten eigenen Verstärker auf Basis des Fender Bassman, nachdem er sich mit der Firma Vox überworfen hatte. 1966 kam so der erste, auch heute noch beliebte Röhrenverstärker auf den Markt, der "JTM45". Es entstand das erste 100-Watt-Topteil "1959" (dies ist keine Jahresangabe, sondern nur eine Typenbezeichnung) - und gleichzeitig in Zusammenarbeit mit Pete Townshend, dem Gitarristen der Band "The Who," das berühmte Marshall-Stack, welches aus der Tatsache geboren wurde, dass Townshends 8x12" Boxen einfach zu unhandlich für seine Roadies waren. Ein solches Marshall-Stack wird aus zwei 4x12"-Boxen - also Gitarrenboxen mit vier Lautsprechern mit 12" (ca. 30 cm) Durchmesser - und einem Topteil aufgebaut; eine einzelne 4x12"-Box mit Topteil bezeichnet man dagegen als "Halfstack". Eineinhalb Jahrzehnte später erblickte die ebenso erfolgreiche JCM-800 Serie das Licht der Welt, deren wohl beliebtestes Modell das "2203" Topteil ist. Unzählige Gitarristen wie zum Beispiel Jimi Hendrix, Eric Clapton, Angus Young (AC/DC), Jeff Beck, Gary Moore, Pete Townshend, Lemmy Kilmister (Motörhead), Slash (ex-Guns N' Roses, Velvet Revolver), Joe Satriani, Yngwie Malmsteen, Kerry King (Slayer), Bryan Adams, Dave Murray (Iron Maiden) und viele andere begleiten seither die Firmengeschichte von Marshall. Die klassischen Geräte aus den 1960er Jahren hatten einen grün/bzw. blau-schwarzfarbenen Bezug mit goldfarbenen Zierleisten und goldenem Firmenlogo. Die Boxen, wie z.B. die 1960TV, waren mit einem grauen Bezugsstoff bespannt. Heute sind bis auf einige Sonderanfertigungen sämtliche Marshall Modelle in schwarz-weißem Design mit Messingbedienpanelen gehalten und mit einem weißen Firmenschriftzug versehen.
Zu bemerken ist, dass Jim Marshall, der ja eigentlich Schlagzeuger, Sänger und Steptänzer ist (und somit selbst meistens auf Verstärker verzichten konnte) heute der weltweit führende Hersteller von Gitarrenverstärkern ist. Die Produkte werden von einem ganzen Team von Technikern und Musikern entwickelt und im englischen Milton Keynes gefertigt. Marshall hat inzwischen auch Fertigungsstätten in China und Südkorea - vornehmlich für die Einsteigermodelle der "MG-Serie". Seine Tochter Victoria Marshall ist Managing Director der Firma, Jims Sohn Terry dagegen ist aktiver Saxophonist. Über Jim Marshall, seine Firma und sein Leben sind inzwischen mehrere Bücher verfasst worden, u.a. "The History of Marshall" von Michael Doyle und "The Father of Loud" (deutscher Titel: "Pionier des Rocksounds") von Rich Maloof.
Vor einigen Jahren kam die JCM-2000-Serie auf den Markt, bestehend aus verschiedenen Röhrenverstärkern, die neben dem typischen "Marshall Brown Sound" auch fendertypische Cleansounds und moderne Nu-Metal-Sounds anbieten. Jüngstes Kind der Marshall-Familie ist der "Mode Four", ein 350 Watt Hybridtopteil mit bemerkenswert vollröhrentypischen Sounds aller Couleur.

Hinweise/Disclaimer

Änderungen der Daten ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.
Für Druckfehler keine Haftung.
*Quelle Wikipedia
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