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Meinl Djembe ADJ2-M + Gigbag

MSRP 149,00 EUR
135,00 EUR
Meinl Djembe ADJ2-M + Gigbag
incl. 19 % Tax, incl.
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2% discount for advance payment Die MEINL Original African Style Rope Tuned Wood Djembes werden aus einem Stück plantageangebautem Mahagoniholz geschnitzt. Diese Instrumente werden mit sehr viel Liebe zum Detail verarbeitet, was die phänomenale Soundqualität beweist. Das aufwändige Schnurspannsystem garantiert eine langanhaltende Stimmung dieser Trommel. Die MEINL Original African Style Rope Tuned Wood Djembes werden inklusive der
hochwertigen Professional MEINL Djembe Bags angeboten!

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • M = ca. 26cm
  • Handselektierte Ziegenfelle
  • Doppelt geflochtene HTP-Nylonschnur 4mm - 25 Schlaufen
  • Handverzierter Korpus
  • Inkl. Professional MEINL Djembe Gigbag
Ausstattung

Verschiedene Materialien
MEINL verwendet vier verschiedene Materialien bei der Herstellung seiner hochwertigen Djembes. Rubber Wood (Hevea brasiliensis Muell.-Arg.), American White Ash (Fraxinus americana L.), erstklassiges Fiberglas und plantageangebautes Mahogany Wood. Diese Vielfalt deckt alle Soundansprüche ab, die an dieses Instrument gestellt werden.
   
MEINL True Skin Ziegenfelle
Die original MEINL True Skin Goat Heads bieten eine weite Bandbreite an Sounds und decken von knackigen Slaps bis zu kräftigen Bässen alle Vorlieben ab. Die Rohfelle werden von Spezialistenhand selektiert. Nach dieser Vorauslese werden die Häute mit einer speziellen MEINL Methode sorgfältig gegerbt und per Hand auf das Instrument gespannt.
   
MEINL True Skin Kalbsfelle
Die original MEINL True Skin Kalbfelle auf unseren MEINL „Rope Tune Djembes“ bieten einen alternativen Klang mit weniger Obertönen und einem insgesamt wärmeren Klangspektrum. Die Felle werden von Spezialisten handselektiert. Nach dieser Vorauslese werden die Häute mit einer speziellen MEINL Methode sorgfältig gegerbt und per Hand auf das Instrument gespannt.
   
Patentiertes Floatune Tuning System
Das patentierte Floatune Stimmsystem ist eine großartige Innovation in der Instrumententechnologie. Im Grunde handelt es sich hierbei um einen Ringgurt, welcher um den Kessel geschlungen wird. Dieses System ermöglicht eine Spannung des Fells, bei der auf eine zusätzliche Bohrung durch den Korpus verzichtet werden kann. Zuviel angebrachte Hardware würde das Klangverhalten einer Trommel negativ beein?ussen. Alles was das ursprüngliche Schwingen des Kessels beeinträchtigt, hemmt die Klangprojektion des Instrumentes. Je freier ein Kessel schwingt, desto voluminöser und nachhaltender wird dieser klingen.
   
Rope Tune System (Schnurspannung)
Die in Thailand hergestellten original MEINL Rope Tuned Wood Djembes sind mit großer Liebe zum Detail verarbeitet. Diese Instrumente wurden mit dem traditionellen Schnurspannsystem gestimmt. Ein hervorragend klingendes Instrument in einer erschwinglichen Preisklasse.
Das aufwändige und komplexe Schnurspannsystem garantiert eine exzellente und langanhaltende Stimmung der Djembe. Bei den MEINL Original African Style Rope Tuned Wood Djembes wurde eine HTP-Nylonschnur verwendet, welche den höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Wissenswertes zur Djembe*


Die Djembé (Plr. Djembés) ist eine kelchförmige, meist mit geschorenem Ziegenfell bespannte Trommel, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Die durchschnittliche Djembé ist ca. 60 cm hoch, ihr Fell hat einen Durchmesser von ca. 30 cm. Die Djembé wird nur mit den bloßen Händen angeschlagen und zeichnet sich durch ein umfangreiches Klangspektrum aus. Sie wird sowohl als Solo- als auch als Ensembleinstrument eingesetzt. Die typische Besetzung eines Ensembles besteht aus ein bis zwei Begleit-Djembés, einer Solo-Djembé und ein bis drei Basstrommeln.

Bezeichnung
Der Name der Trommel und seine Aussprache kann je nach Region variieren. Bekannt sind neben der Form Djembé (sprich: Dschembee) auch Jenbe (Mali), Jembe (englisch), Yembe, Dyembe (Guinea), Djimbi oder Djimbe (Westafrika). Aber auch ganz andere Begriffe wie z.B. Tamtam (Senegal) oder Sanbanyi (Susu) sind gebräuchlich. Auch eine einheitliche Benennung der Rhythmen und der Schlagtechniken des Djembéspiels ist deshalb schwierig, weil Französisch und verschiedene afrikanische Sprachen und Dialekte für die gleichen Dinge benutzt werden.

Verbreitungsgeschichte
Die Djembé stammt von den Schmieden (Numuns) der Volksgruppe der Malinke in Westafrika, im heutigen Staatsgebiet von Guinea, Mali, Burkina Faso und der Côte d'Ivoire. Mit Hilfe ihrer Metallwerkzeuge konnten sie Baumstämme aushöhlen und daraus Trommelkörper schnitzen. Die Form war dem afrikanischen Mörser nachempfunden, hat sich aber mit der Zeit verfeinert. Die Malinke verwendeten ein in ihrem Siedlungsgebiet wachsendes Hartholz, dass sich durch seine besondere Festigkeit für die hohe Zugkraft der Trommelbespannung eignete. Auch heute noch zeichnen sich gute Trommeln durch dieses besondere Holz aus. Die ersten Djembés erreichten die westliche Welt in Paris zwischen 1940-1960 durch Filme und die Tourneen des Les Ballets Africains mit dem jungen Papa Ladji Camara, geleitet von Fodeba Keita aus Guinea. Die darauf folgenden Adaptionen diverser Companien lebten vor allem vom Reiz der westafrikanischen Djembéklänge So wurde die Djembé immer beliebter und findet mittlerweile Verwendung in Ensembles auf der ganzen Welt.

Aufbau
Die durchschnittliche Djembé ist ca. 60 cm hoch und hat einen Felldurchmesser von ca. 30 cm. Die Wandstärke des Korpusbeträgt an der Öffnung ca. 25 mm, am oberen Rand unterhalb des Fells ca. 20 mm. Ihr Körper wird per Hand nahtlos aus einem Stamm gefertigt, so dass jede Trommel ein Unikat ist. Die spezielle Form der Djembé wirkt als Helmholtz-Resonator, wodurch sie ihre tiefen Bässe erhält. Viele Spieler befestigen an ihrem Instrument Rasselbleche, „Kessing“ genannt, die beim Trommeln einen metallisch klappernden Effekt (snare) erzeugen. Das Fell besteht heute meist aus dünnem geschorenem Ziegenfell, früher wurde statt dessen Antilopenfell benutzt. Dieses Fell wird durch ein Ring- und Schnursystem gespannt. Dieses besteht aus drei mit Stoff umwickelten Metallringen und einer ca. 4-5 mm dicken vorgereckten Polyesterschnur (früher afrikanische Schnur aus Naturmaterialien). Der Abstand zwischen den Knoten beträgt unten ca. 2 cm, oben ca 3-4 cm. Die Spannung des Fells und damit der Klang der Trommel hängt von der Spannung der Schnürung, der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Die Djembé wird mit einem speziellen Spannknoten „gestimmt“ der nach einem einfachen Muster geknüpft wird und die Djembé spiralförmig umläuft. Dabei werden immer zwei nebeneinanderliegende Längsschnüre mit dem Spannseil zusammengezogen und bilden immer wieder überkreuzte Maschen.

Spieltechnik
Es gibt drei Möglichkeiten das Instrument zu spielen: Auf einem Stuhl sitzend, stehend oder auf der Djembé selbst sitzend. Der Solist spielt meist im Stehen, um den TänzerInnen folgen und direkt auf den Tanzverlauf einwirken zu können. Dabei hängt er die Trommel mit Hilfe eines Bandes oder Tuches um Hals und Oberkörper. Im Sitzen kippt man die Trommel leicht nach vorn, hält sie zwischen den Beinen oder fixiert sie mit einem Band oder Tuch um die Hüfte. In der dritten Haltung liegt das Instrument auf dem Boden und der Musiker sitzt auf dem Korpus.Die Haltung beim Spielen ist stets aufrecht und entspannt, so dass die Arme genug Kraft und Geschwindigkeit entwickeln können. Gespielt werden die Schläge aus den Armen heraus. Die Schläge werden fließend miteinander verbunden, so dass eine Art Tanz der Arme entsteht. Angeschlagen wird die Djembé mit den bloßen Händen. Handspannung und der Anschlagpunkt entscheiden über den Klang. Dabei sollte das Trommelfell eine parallele Fläche zum Unterarm bilden, wenn man die Hand flach auf die Mitte des Fells legt. Die Tatsache, dass der Musiker nur eine Trommel spielt, erlaubt es ihm weitgehend, die Schläge abwechselnd zu spielen. Die Hände wechseln sich ab. Dadurch das einige Schläge betont, andere kaum gespielt werden, entsteht dann der Rhythmus.

Klang
Der Klang der Djembé wird meist in drei Grundschläge aufgeteilt. Der tiefe Bassschlag (bass) in der Mitte der Trommel, der offene Schlag am Rand des Fells (open/ tone) und der peitschenartig geschlagenen Slap. Das Klangspektrum der Djembé ist jedoch sehr viel differenzierter – gute Spieltechnik ermöglicht viele feine Nuancen wie leichtes Tippen (taps) mit den Fingerspitzen, Triller mit Zeige- oder Mittelfingern und Doppelschläge (Flaps/ Flams), bei denen beide Hände unmittelbar nacheinander fast gleichzeitig aufkommen. Ein Begleitmusiker soll mit deutlich voneinander abgegrenzten Klängen eine klare rhythmische Struktur schaffen. Der Solist hingegen bewegt sich fließend von einem Klang zum anderen und benutzt diverse Variationen und Solofiguren, um den Tänzern musikalisch zu folgen oder ihnen neue Wendungen vorzugeben. Eine Djembé kann dann als „Solo-Djembé“ bezeichnet werden, wenn sie sich aufgrund ihrer Klangqualitäten klar hörbar vom Spiel des Ensembles abhebt. Das Fell der Solo-Djembé ist meist sehr hoch gespannt.

Ausbildung
Während für die meisten Europäer das Djembéspiel ein Hobby bleibt, ist ein traditioneller afrikanischer Trommler Berufsmusiker, der eine große Anzahl von Rhythmen und Tänzen kennt und sein Instrument perfekt beherrscht. Trommelschüler durchlaufen eine jahrelange Ausbildung. Da viele Stämme ursprünglich keine Laut- oder Notenschrift haben, werden die Rhythmen und Techniken nicht aufgeschrieben, sondern mündlich von Generation zu Generation weitergegeben. Rhythmen lernt man unter anderem durch Nachahmung oder Nachsprechen der Silbenfolgen. So werden zum Beispiel oft Bassschläge mit „u“ (bum/dum), offenen Schläge mit „i“ (bi/di) und Slaps mit „a“ (ba/da) wiedergegeben.

Rhythmen und Stil
Die Djembémusik ist eine komplexe Verbindung mehrerer Einzelstimmen, die erst gemeinsam den eigentlichen Rhythmus ergeben. Dabei geben die Basstrommeln oft das Grundtempo vor. Diese Basstrommeln heißen Dundun (tief), Sangba (mittel) und Kenkeni (hoch), die eiserne Glocke auf der Sangba heißt Kenken. Sie sind wie die Djembé aus einem Holzstamm gefertigt, werden aber einseitig mit Stöcken gespielt und sind auf beiden Seiten mit dem etwas dickeren Kuhfell bezogen. Auch sie werden durch ein Schnursystem gespannt. Bei einigen Rhythmen sind die Basstrommeln auf mehrere Spieler verteilt. Manchmal haben sie auch führende Funktionen und geben beispielsweise Signale für den Wechsel der Tanzfiguren. Sie sind der Herzschlag des Rhythmus, werden aber teils auch solistisch aktiv. Je nach Anlass werden die Basstrommeln beim Spielen getragen oder auf Holzkreuzen abgestellt. Bei manchen Tänzen symbolisieren die hohe Kenkeni und die mittlere Sangban die weiblichen und die tiefe Dundun die männlichen Tanzfiguren. Identische Basisrhythmen erhalten oft durch unterschiedliche Bassfiguren andere Namen und werden dann entsprechend zu anderen Anlässen gespielt. Zu Beginn eines Stückes erklingt meist ein Signal (blockage) des Solisten, dann setzt im so vorgegebenen Tempo die Begleitung ein, zu der gesungen und getanzt wird. Soll eine Tanzfigur gewechselt werden, spielt der Solist einen Ruf (roulement), dass meist aus eine Reihe von Slap-Offen-Kombinationen besteht. Danach folgt dann wieder die blockage. Diese Reihenfolge wird mit verschiedenen Solofiguren und Tempi wiederholt, bis der Tanz endet. Die besondere Kunst besteht darin, die einzelnen Rhythmusmuster (pattern) so genau auf die Tänzer abzustimmen, dass das gesamte Ensemble, also Trommler und Tänzer, die blockage als gemeinsamen Wendepunkt (break) nutzen können.

Hinweise/Disclaimer

Änderungen der Daten ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.
Für Druckfehler keine Haftung.
*Quelle Wikipedia
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