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Korg M-3 XP Workstation, 88 Tasten

MSRP 3.153,00 EUR
2.649,00 EUR
Korg M-3 XP Workstation, 88 Tasten
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2% discount for advance payment M3 MUSIC WORKSTATION / SAMPLER

Mit dem M3 stellt KORG eine neue Workstation-Generation vor. Wahrscheinlich erinnern Sie sich: 1988 erschien ein Instrument namens „M1”, das als erste „Music Workstation” der Welt in die Geschichte einging. Dieser Synthesizer hält bis heute den Rekord der am meisten verkauften Workstation. Selbstverständlich wurde weiter –mit Erfolg– an seinem Konzept gefeilt, so dass auch die T- und O1/W-Serie unzähligen Keyboarder noch in guter Erinnerung sind. Mit dem Trinity wurde die zündende Idee um ein berührungsempfindliches Display erweitert. Damit war der Grundstein für die TRITON-Serie gelegt.

Und jetzt bläst KORG erneut zum Angriff. Dank zahlreicher Innovationen unseres OASYS-Flaggschiffs, darunter die EDS-Synthese („Enhanced Definition”) des HD-1 Klangerzeugers, die zweite KARMA-Generation und eine mehrfach nutzbare Bedienoberfläche, etabliert sich der M3 in seinem Segment als konkurrenzlos solide und flexible Workstation. Selbstverständlich gibt es auch Neuerungen, so z.B. eine „virtualisierte Hardware” für eine enge Zusammenarbeit mit einem DAW-System und das neue „KORG Komponent System”-Konzept für eine flexible Gestaltung der Gerätefunktionen. Angesichts dieser vielen Vorzüge des M3 schien es uns angebracht, dieses Instrument nach jenem anderen revolutionären „M” zu benennen.
‘Enhanced Definition’-Synthese – ein neuer Ansatz für überzeugende Sounds

Der M3 enthält unsere „EDS”-Klangerzeugung, die auf dem Chip des HD-1 beruht. Diesen findet man sonst nur noch im OASYS. Damit dürfte klar sein, dass die 256MB an PCM-Wellenformen des M3 die ultimative „Best Of”-Compilation der OASYS-Sounds darstellen. Die Sound beruhen auf KORGs fortschrittlicher Voicing-Technologie und stehen als 1028 Multisamples und 1606 Drumsamples zur Verfügung. Die meisten enthalten vier Dynamikstufen, die per „Velocity Switching” oder als „Crossfades” angesteuert werden können und oftmals stereo sind (es können auch mehrere Samples gleichzeitig angesteuert werden). Vor allem bei Naturinstrumenten sorgt dies für realistische Klangeindrücke. Pro Oszillator stehen ferner zwei Filter zur Verfügung, die wahlweise in Serie oder parallel verwendet werden können. Bei den Filtern können Sie aus vier Charakteristiken wählen: LPF, HPF, BPF (Bandpass) oder BRF (Bandunterdrückung). Die Verstärkersektion enthält eine „Drive”-Schaltung, mit der Sie Ihren Sounds noch mehr Biss geben können. Detaillierte Hüllkurven, unzählige Modulations-Routings sowie neue AMS-Mixer bieten eine Flexibilität, von denen selbst anspruchsvolle Sound-Designer bisher nicht zu träumen gewagt hätten. Auch die Effektsektion ist üppig ausgefallen, mit 5 Insert- und 2 Master-Effekte sowie einem allgemein nutzbaren Effekt. Außer Standard-Algorithmen wie Chorus, Flanger, Phaser, Delay und Hall bieten die 170 verfügbaren Typen auch Effekte wie Kompressor, Limiter sowie das Verstärker- und Boxen-Modeling unserer erfolgreichen „REMS”-Technologie.
X–Y-Steuerung, dynamische Pads und noch mehr Expressivität

Der M3 klingt nicht nur frisch und knackig, sondern bietet auch zahlreiche Echtzeit-Eingriffsmöglichkeiten in das Klanggeschehen. Das farbige LC-Display des M3 Music Workstation/Samplers ist selbstverständlich berührungsempfindlich und daher viel umgänglicher als andere Systeme. Außerdem kann es als Kaoss-ähnliches X–Y-Pad für kreative grafische Klang- und Effektbeeinflussungen verwendet werden.

Auch eine „Motion”-Funktion ist am Start. Hiermit lassen sich Fingerbewegungen über das Display aufzeichnen und jederzeit wieder abspielen. Bei Verwendung der Pad-Funktion ändert sich sogar die Farbe des Displays, was einerseits cool aussieht und andererseits entscheidend zur Übersichtlichkeit beiträgt. Die acht anschlagdynamischen Pads eignen sich nicht nur zum Spielen von Schlagzeugparts, sondern können auch zum Starten von Akkorden (z.B. Bläsereinwürfe oder Steuerung der KARMA-Funktion) verwendet werden. Alle Akkordnoten haben übrigens eigene Anschlagwerte und klingen entsprechend überzeugend. Diese Unterschiede bleiben selbst beim Variieren der Anschlagstärke auf den Pads erhalten.

Die Steuersektion mit acht Schiebereglern und Tastern des OASYS ist ebenfalls vorhanden und kann u.a. als Mixer, für expressive Echtzeiteingriffe, zum Editieren, zum Beeinflussen der KARMA-Funktion sowie als Fernbedienung externer Soft-Synthesizer, DAWs und Effektprozessoren genutzt werden. Da dürfen ein Joystick und Ribbon-Controller natürlich nicht fehlen, weil man sie beim Spielen ja fast im Sekundentakt braucht. Die neu entwickelte Tastatur mit feinerer Aftertouch-Definition trägt ebenfalls sehr zum Gelingen Ihrer musikalischen Projekte bei.

Die wichtigsten Features im Überblick
  • Neue EDS-Synthese („Enhanced Definition”) vom HD-1 Klangerzeuger des OASYS: Vierfaches „Velocity Switching”, leistungsstarke Filter und flexible Modulationsmöglichkeiten für lebendige Sounds.
  • Riesiger 256MB-Wellenformspeicher (im entsprechenden 16-Bit-Linearformat). Alle PCM-Wellenformen verwenden die Sampling-Frequenz 48kHz. Insgesamt stehen 1028 Multisamples und 1606 Drumsamples (viele in Stereo, mit separaten Samples für unterschiedliche Anschlagbereiche) zur Verfügung.
  • KARMA-Funktion der 2. Generation wie auf dem OASYS, neue „Drum Track”-Funktion, „Open Sampling”-System und hoch auflösender 16-Spur-Sequenzer. Genug „Rohstoffe” also, um aus zündenden Ideen professionelle Projekte zu machen.
  • Dank einer überarbeiteten Bedienerführung mit berührungsempfindlichem Farb-Display hat man jederzeit alles im Griff. Das Display kann außerdem als X–Y-Pad genutzt werden. Acht anschlagdynamische Pads und eine Multifunktions-Bedienoberfläche sorgen für ein expressives Umfeld, in dem Ihre Kreativität richtig auf Touren kommt.
  • Die „virtualisierte Hardware” mit Firewire-Anbindung erlaubt eine enge Zusammenarbeit zwischen dem M3 und Ihrer DAW auf dem Computer.
  • KORG Komponent System – ein neuer Ansatz für maßgeschneiderte Instrumente.
  • Überschaubar und einfach schick dank kontrastreicher Designelemente.
  • Vier Modelle (mit 61er-, 73er- oder 88er-Tastatur und Modul). Die 61er- und 73er-Version verwenden eine neue Tastatur, die sich noch expressiver und dynamischer spielen lässt.
  • Zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten: EXB-RADIAS (KORG RADIAS als Synthesizer-Board), EXB-M256 (PCM-Sample-Speichererweiterung), EXB-FW für die virtuelle Hardware-Erweiterung per FireWire und weitere EX-USB-PCM-Sounds, die demnächst vorgestellt werden.
Schlagzeuger an Bord

Ein Drumkit des M3 kann ROM- und RAM-Samples mit vier Anschlagstufen und Crossfades enthalten, was dem Realismus ungemein zugute kommt.

Hinzu kommt die im Program- und Combination-Modus verfügbare „Drum Track”-Funktion, welche diese Sounds mit groovigen Schlagzeugparts erst richtig zum Leben erweckt. Im Zusammenspiel mit der KARMA-Funktion sorgt sie dafür, dass selbst ein einfaches Program bereits eine mitreißendes Fundament zum Fingerschlecken bereitet. Intern stehen über 500 Pattern zur Verfügung, die sich über einen definierbaren Tastaturbereich starten lassen. (Die Funktion ist anschlagdynamisch, so dass die Rhythmen erst ab dem gewünschten Anschlagwert loslegen.)

Die „Drum Track”-Funktion beruht auf MIDI-Daten, die in den gewählten Pattern gespeichert sind. Solche Pattern können Sie im Sequencer-Modus übrigens selbst erstellen, aus SMF-Dateien importieren oder sich von der KARMA-Funktion erzeugen lassen. Es lassen sich sogar gesampelte Grooves verwenden! Diese tolle neue Möglichkeit erweist sich oftmals als ideal zum Festhalten neuer Song-Einfälle und für den Live-Einsatz.
Open Sampling

Auch der M3 enthält unser „Open Sampling”-System, mit dem man in jedem Modus sampeln und resampeln kann, was sich z.B. dazu nutzen lässt, aus dem Gesamt-Sound einer vielschichtigen Combination ein Einzel-Sample zu destillieren. Im Sequencer-Modus gibt es diese „In-Track”-Funktion ebenfalls und kann dort für die Aufnahme von Audiophrasen genutzt werden. Selbstverständlich stehen auch Editierfunktionen wie „Time Slice”, „Time Stretch”, „Crossfade Loop”, „Rate Change” und „Normalize” zur Verfügung. Ferner gibt es eine Zeit sparende Funktion namens „Auto-Setup”, die einem auf Knopfdruck alle notwendigen Dinge einstellt.

Ab Werk beträgt die Sampling-Speicherkapazität 64MB. Bei Bedarf kann sie aber mit einer EXB-M256 Erweiterung auf 320MB ausgebaut werden. Es werden Sample-Daten im KORG-Format, AIFF, WAV, Soundfont V2.0 und AKAI (S-1000/3000 mit weit Wandlung der Program-Parameter) gelesen. Exportieren lassen sich die erstellten Samples bei Bedarf als WAV- und AIFF-Dateien.

Neu erstellte Samples können direkt auf externen Speichermedien gesichert werden. Das hat den Vorteil, dass man einen USB-Stick nutzen kann, wenn man z.B. einen ganzen Song als WAV-Datei aufzeichnen möchte, um ihn danach mit einem USB-kompatiblen CD-R/RW-Laufwerk auf eine Audio-CD zu brennen.

Neuer hoch auflösender Sequenzer

Der Sequenzer des M3 bietet 16 Spuren und eine Speicherkapazität für bis zu 128 Songs (210.000 Noten). Dank 480 Clocks/Viertelnote fallen Ihre Timing-Feinheiten nie mehr einer zu groben MIDI-Auflösung zum Opfer. Alle Spuren sind mit einem 3-Band-EQ ausgestattet. Die zugeordneten Sounds lassen sich dank „Tone Adjust”-Funktion direkt im Sequencer-Modus editieren. Mit der seinerzeit von der TRITON-Serie eingeführten „Cue List”-Funktion können Sie sich Playlists erstellen oder als separate Song-Dateien gespeicherte Passagen zu einem fertigen Song (oder Medley) kombinieren. Auch auf diesem Instrument kann man die Einstellungen des Program- oder Combination-Modus’ zum Sequenzer kopieren und den betreffenden Part sofort aufnehmen. Alle notwendigen Parameter werden dabei automatisch eingestellt.

Die praktischen Vorlagen („Song Templates”) enthalten häufig benötigte Klang- und Effektzuordnungen für unterschiedliche Stile. So fällt die zündende Idee nie mehr einer frustrierenden Einstellungsorgie zum Opfer. Ab Werk enthält der M3 16 solcher Song-Vorlagen. 16 weitere können Sie selbst programmieren. Die Song-Vorlagen enthalten sogar Schlagzeugbegleitungen mit u.a. einem Intro, mehreren Fill-Ins und einem Schluss. Auch das sorgt für einen Inspirationsschub.

Jede Spur besitzt eine eigene „Loop”-Funktion, damit man jede sich wiederholende Phrase nur ein Mal einzuspielen und danach nicht umständlich zu kopieren braucht. Das ist z.B. praktisch für die Schlagzeugbegleitung.

Unter den unzähligen Editierfunktionen findet sich eine variable Quantisierung mit einstellbarer Intensität und „Swing”-Funktion. Aufgezeichnete Spuren lassen sich bis ins kleinste Detail editieren. Deshalb gibt es auch eine „Compare”-Funktion, mit der man die neue Version bei Bedarf mit der vorangehenden vergleichen kann.

Mit der RPPR-Funktion („Realtime Pattern Play & Record”) lassen sich den einzelnen Klaviaturtasten Sequenzer-Pattern zuordnen, die dann nach Lust und Laune gestartet werden können. Wie Sie sehen, lässt die Sequenzersektion des M3 keine Wünsche offen und leistet Ihnen oftmals wertvolle kreative Schützenhilfe.

KARMA-Funktion der 2. Generation

Ein anderes Highlight dieses Instruments ist die zweite KARMA-Generation, die auch im OASYS zum Einsatz kommt. „KARMA” ist eine Echtzeit-Phrasenerzeugung, mit der man u.a. komplexe Fingerpickings, Strummings, Harfenglissandi und komplexe Notenabfolgen erzeugen kann. Auch Schlagzeug-Grooves und alle möglichen Instrumental-Riffs beherrscht sie bis zum „tz”. Selbst wenn Sie die KARMA-Funktion nur sporadisch live verwenden, bringt Sie sie garantiert auf andere musikalische Gedanken – und ehe Sie sich’s versehen, mausert sie sich zu Ihrer Muse.

Im Program-Modus steht ein „KARMA Generated Effect” (GE) zur Verfügung und kann zum Spielen eines Schlagzeugparts, eines Riffs oder eines Effekts verwendet werden. Acht Schieberegler, acht Taster und acht Szenenspeicher (zwei Vierergruppen) stehen für die Echtzeitbeeinflussung der belegten Phrasenparameter zur Verfügung (die zuletzt gewählten Einstellungen werden gespeichert).

Im Combi- und Sequencer-Modus können vier KARMA-Module simultan angesprochen werden. Da lohnt es sich schon fast nicht mehr, selbst in die Tasten zu greifen.

Jedes Modul kann über eine separate Ebene („Module Layer”) der Steuersektion beeinflusst werden. Außer den vier Modulebenen gibt es ferner eine Master-Ebene, mit der man die Regler und Taster beliebigen Parametern der einzelnen Module zuordnet. Da auch Mehrfachbelegungen möglich sind, kann man ab sofort z.B. mit einem Regler die „Swing”-Intensität aller vier Module und mit einem anderen die rhythmische Dichte von zwei oder drei Modulen beeinflussen. Für jede Modulebene lassen sich 8 Szenen speichern, welche die Einstellungen der Regler und Taster enthalten (macht also jeweils 8 „Schnappschüsse”). Damit lassen sich die einzelnen Module noch schneller und effektiver beeinflussen.

Die 8 Szenen der Master-Ebene merken sich nicht nur die Einstellungen der 16 Regler und Taster ihrer eigenen Parameter, sondern auch, welche Szene momentan für die einzelnen Module gewählt ist. 8 Szenen je Modul und 8 Master-Szenen, welche die Szenenanwahl der einzelnen Module regeln können, ergeben doch schon einmal eine nette Anzahl Möglichkeiten.

Wegen der weit reichenden Kontrolle der einzelnen KARMA-Elemente bietet der M3 13 „Real-Time Control Models” (RTC) für eine effizientere Bedienung. Die RTC-Modelle bestimmen, welche Parameter eines KARMA-GE mit welchen Bedienelementen in Echtzeit beeinflusst werden können. Da die unterschiedlichen GEs die gleiche Konfiguration verwenden können, kann man die für einen GE erworbene Erfahrung viel leichter auf die übrigen GEs übertragen.

Ferner enthält die 2. KARMA-Generation einen Effekt namens „KARMA Wave-Sequencing”, der jede Phrasennote mit einer anderen Wellenform spielt. Dabei bestimmen Sie, ob die Wellenformwahl vorhersagbar oder völlig krank und abgedreht sein soll.

Virtuelle Hardware – der M3 ist auch ein Plug-In-Instrument

Trotz seiner umfassenden professionellen Funktionen arbeitet der M3 auch hervorragend mit einem Computer zusammen. Verbinden Sie den M3 mit einem USB-Port Ihres Computers, um Ihre Sounds mit dem „M3 Editor” editieren zu können. Der „M3 Editor” steht zudem als Plug-In zur Verfügung, der in Ihr DAW-Programm integriert werden kann. Die Integration geht aber noch weiter: Mit KORGs neuem „Virtualized Hardware”-Ansatz. Nach Einbau einer optionalen EXB-FW FireWire-Platine lassen sich die MIDI- und Audiodaten des M3 nämlich mit Hilfe eines FireWire-Kabels zum Computer übertragen und können mit der Plug-In-Version des Editors bearbeitet werden. Im Klartext: Die Hardware des Instruments lässt sich quasi in Ihre computerbasierten Song-Projekte implantieren, was z.B. den Vorteil hat, dass der Computerprozessor nur für Aufgaben benötigt wird, um die sich der M3 nicht kümmern kann.

Radias Inside

Bei Bedarf kann eine RADIAS-Platine (ein Timbre, bis zu 24 Stimmen) eingebaut werden. Die Parameter dieses Analog-Modeling-Synthesizers lassen sich natürlich ebenfalls ausgiebig editieren. Die Effekte des M3 sowie die KARMA-Funktion stehen hierfür ebenfalls zur Verfügung.

Diese leistungsfähige “MMT”-Klangerzeugung („Multiple Modeling Technology”) beruht auf zwei Oszillatoren, die fette Analog-Sounds, PCM-Klänge, Rauschen, Ringmodulation usw. erzeugen können. Weitere Klangverbiegungen lassen sich per Wellenformmodulation, „Variable Phase Modulation” (VPM), flexiblem Unison-Modus, PWM und Cross-Modulation erzielen.
Pro Oszillator stehen zwei stufenlos einstellbare Filter bereits, die in Serie, parallel oder separat verwendet werden können. Filter1 ist ein resonanzfähiges Filter, das als 24dB-LPF, 12dB-LPF oder 12dB-HPF bzw. BPF genutzt werden kann. Als Charakteristik kann sogar eine Mischform zwischen diesen typischen Filterverhalten gewählt werden. Filter2 enthält 12dB-Versionen eines LPF, HPF und BPF sowie ein einzigartiges Kammfilter.

Mit zwei LFOs und drei ADSR-Hüllkurven können Sie die erzeugten Sounds „kneten” und zum Leben erwecken. Außerdem stehen drei Modulationssequenzer (jeweils 16 Schritte) zur Verfügung, mit denen sich reproduzierbare Klangänderungen programmieren lassen, die in einer Schleife abgespielt werden.

Auch die EXB-RADIAS erlaubt die Bearbeitung externer Audiosignale mit den internen Filter- und anderen Synthesizerblöcken. Mit „Drive” kann analoge Wärme hinzugefügt werden, „Punch” hebt den Noteneinsatz (Attack) extra hervor und 12 verschiedene „Wave Shaping”-Typen erlauben radikale Klangfarbenänderungen, die zum Beispiel für die Umschaltung der Tonabnehmer auf Ihrer „virtuellen Gitarre” verwendet werden können.

Die EXB-RADIAS enthält zudem den RADIAS-Vocoder und seine 16 separat einstellbaren Bänder (Pegel und Stereoposition). Da darf auch die „Formant Motion”-Funktion nicht fehlen, mit der sich gesprochene Silben aufnehmen und jederzeit wieder mit dem Vocoder abspielen lassen.
Erhältlich in vier Ausführungen mit neuer, expressiverer Tastatur

Der M3 Music Workstation/Sampler ist in vier Ausführungen lieferbar: Mit 61er-, 73er- und gewichteter 88er-Tastatur sowie als Modul M3-M. Das 61er- und 73er-Modell enthalten eine neue, leicht gewichtete Synthesizertastatur mit perfekter Dynamik- und Aftertouch-Ansprache. Die 88er-Version ist mit unserer RH3-Tastatur („Real Weighted Hammer Action 3”) ausgestattet, deren Ansprache jener eines akustischen Klaviers gleicht. Das ist u.a. dem Umstand zu verdanken, dass der Tastenwiderstand im Bass etwas größer ist als im Diskant.

KORG Komponent System – Stellen Sie sich Ihre Traum-Hardware zusammen

Mit dem M3 Music Workstation/Sampler wird auch unser neues „KORG Komponent System” mit getrennter Tastatur und Klangerzeugung vorgestellt. Das 61er-Modell erlaubt z.B. das Auswechseln des M3-M Moduls durch einen Analog-Modeling-Synthesizer RADIAS-R. Das 73er-Modell erlaubt den Einbau eines M3-M UND eines RADIAS-R. Die 88-Tastenausführung schließlich unterstützt die Kombination eines M3-M mit einem RADIAS-R oder die Verwendung zweier M3-M. Das M3-M Modul kann bei Bedarf ausgebaut werden, was z.B. praktisch ist, wenn Sie auf engstem Raum abmischen oder produzieren möchten bzw. müssen.

Zahlreiche Ein- und Ausgangsmöglichkeiten

Ab Werk bietet der M3 zwei analoge und zwei digitale Eingänge (S/P DIF). Neben den beiden Hauptausgängen (L/MONO, R) stehen vier Einzelausgänge und zwei digitale Ausgangskanäle (S/P DIF) zur Verfügung. Außerdem gibt es zwei USB-Ports: Einen Anschluss vom Typ „B” für die MIDI-Verbindung mit dem Computer und einen Port vom Typ „A”, an den man externe Speichergeräte anschließen kann. Dank Unterstützung des USB 2.0-Protokolls können selbst große Datenmengen zügig übertragen und empfangen werden.

Spezifikation

Klangerzeugung

  • Synthese: EDS (Enhanced Definition Synthesis), 256MB an PCM-Wellenformen (bei Umrechnung in das lineare 16-Bit-Format), 1028 Multisamples (darunter 7 Stereo-Multisamples), 1606 Drumsamples (darunter 116 Stereo-Drumsamples)
  • Polyphonie: 120 Stimmen, 120 Oszillatoren (Single-Modus)/60 Stimmen, 120 Oszillatoren (Double-Modus)

Sampling

  • 16 Bit, linear, 48kHz Mono/Stereo
  • Resampling möglich ("Open Sampling"-System)
  • RAM: 64MB-Speicher ab Werk (erweiterbar auf 320MB mit optionaler EXB-M256), max. 1000 Multisamples/4000 Samples, bis zu 128 Indizes je Sample
  • Unterstützte Sampleformate: KORG Format, AIFF, WAV, AKAI S1000/S3000 (weitgehende Programmwandlung), SoundFont 2.0-Wandlung

Effekte

  • Effektsystem: 5 Insert-Effekte (Stereo-Ein-/Ausgänge), 2 Master-Effekte (Stereo-Ein-/Ausgänge), 1 Total-Effekt (Stereo-Ein-/Ausgänge); alle simultan verfügbar, 2 Busse für die Effektsteuerung, 2 LFOs für die Effekte
  • Anzahl der Effekte: 170 Typen (für Insert/Master/Total)

Sounds

  • Program/Combination/Drumkit: 1664 User-Programs (640 vorprogrammiert (512 EDS + 128 RADIAS, letztere nur nach Einbau einer optionalen EXB-RADIAS), 1792 Combination-Speicher (384 vorprogrammiert), 144 User-Drumkits (32 vorprogrammiert), 256 GM2-kompatible Preset-Programs, 9 GM2-kompatible Preset-„Drum”-Programs

Sequenzer und RPPR

  • Sequenzer: 16-fach multitimbral, 16 Spuren (MIDI)
  • Auflösung: 480 Clocks/Viertelnote, 522 Preset-Pattern, 100 User-Pattern (je Song), 128 Songs, 20 Cue Lists, Maximal 210.000 Noten, Standard MIDI File (SMF) Format 0 und 1
  • RPPR (Realtime Pattern Play/Recording): 1 Pattern-Satz je Song

KARMA

  • KAMRA Module: Ein KARMA-Modul im Program-Modus, Vier KARMA-Module im Combination- und Sequencer-Modus, mehr als 2.093 vorprogrammierte GEs („Generated Effects”), 8 Szenen, 8 Regler, 8 Taster, KARMA Wave Sequence, Freeze Randomize, Beeinflussung der Taktart, Auto RTC (Realtime Control) Setup
  • Controller: Bedienoberfläche ([CONTROL ASSIGN]-Taster[RESET CONTROLS]-Taster, 8 Regler, 8-Taster), [DRUM TRACK ON/OFF], [KARMA ON/OFF], [KARMA LATCH], [KARMA MODULE CONTROL], [KARMA SCENE1/5、2/63/74/8], [PAD MODE], [CHORD ASSIGN], X–Y-Steuerung (Display), 8 Pads

Anschlüsse

  • Audio-Ausgänge: L/MONO, R, INDIVIDUAL-1, 2, 3, 4, S/P DIF (optisch, 24 Bit, 48kHz), Kopfhörer
  • Audio-Eingabe: 1, 2 (Pegelschalter (MIC/LINE), LEVEL-Regler), S/P DIF (optisch, 24 Bit, 48kHz)
  • MIDI: IN, OUT, THRU
  • Schnittstelle: 2x USB-Ports vom Typ „A” (Datenspeicherung), USB-Port vom Typ „B” (MIDI-Kommunikation) – USB 2.0 wird unterstützt, 2 FireWire-Ports (nach Einbau einer optionalen EXB-FW), TO KYBD (für die Verbindung mit der Tastatureinheit)
  • Anschlüsse für Spielhilfen: Dämpferpedal (stufenlose Erkennung), definierbarer Fußtaster, definierbares Schwellpedal

Tastatur

  • 61 Tasten (neue leicht gewichtete KORG-Tastatur)
  • 73 Tasten (neue leicht gewichtete KORG-Tastatur)
  • 88 Tasten (gewichtet, RH3: Real Weighted Hammer Action 3)
  • Spielhilfen: Joystick, Ribbon-Controller, [SW1], [SW2]
  • Schnittstelle: TO MODULE (Anschluss des M3-M Moduls), TO MODULE (Second) (nur für die 73er- und 88er-Tastatureinheit)

Display und Stromversorgung

  • Display: 320 x 240 Punkte, TouchView™, Farbe
  • Stromversorgung: Ortsübliche Spannung
  • Leistungsaufnahme: 35W

Computerverb. über USB/FireWire

  • Windows
    Unterstütztes Betriebssystem: Microsoft Windows XP Home/Professional Edition Service Pack 2 oder neuer neue leicht gewichtete KORG-Tastatur)
    Unterstützte Computer: Rechner mit Windows XP und USB-Port (der Intel USB Host-Controller wird empfohlen)
  • Macintosh
    Unterstütztes Betriebssystem: Mac OS X 10.3.9 oder neuer (Für FireWire ist eventuell 10.4 oder neuer notwendig)
    Unterstützte Computer: Apple Macintosh mit USB-Ports und minimal Mac OS X 10.3.9 (PowerPC- oder Intel-Prozessor) (Für FireWire ist eventuell 10.4 oder neuer notwendig)

Systemanforderungen für M3 Editor

  • Standalone-/Plug-In-Version/Windows
    Unterstütztes Betriebssystem:
    Windows XP Home/Professional Edition Service Pack 2 oder neuer
    Unterstützter Prozessor: Intel Pentium III/1GHz oder schneller
    Speicher:
    512MB oder mehr (1GB oder mehr empfohlen)
  • Standalone-/Plug-In-Version/Macintosh
    Unterstütztes Betriebssystem:
    Mac OS X 10.3.9 oder neuer
    Unterstützter Prozessor: G4/800MHz oder schneller (Intel-basierte Macs werden unterstützt, G5 und/oder Core Duo werden empfohlen)
    Speicher:
    512MB oder mehr (1GB oder mehr empfohlen)
  • Plug-In-Version
    Unterstützte Formate:
    VST, RTAS, Audio Units (nur auf dem Mac)

Sonderzubehör

  • Optionales Zubehör für M3: EXB-FW FireWire-Platine, EXB-M256 Sample-Speichererweiterung (256MB), EXB-RADIAS RADIAS Synthesizerplatine, EX-USB-PCM-SERIE USB-Speicher mit PCM-Wellenformen, EXP-2 Schwellpedal, DS-1H Dämpferpedal, PS-1 Fußtaster/Pedal

Hinweise/Disclaimer

* Mac, das Mac-Logo, FireWire, und das FireWire-Logo sind in den USA und anderen Ländern eingetragene Warenzeichen der Apple Computer, Inc.
* Windows XP und Windows VISTA sind in den USA und anderen Ländern eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corporation.
* VST und ASIO sind Warenzeichen der Steinberg Media Technologies GmbH.
* Das Audio Units-Logo und Audio Units-Symbol sind Warenzeichen der Apple Computer, Inc.
* RTAS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Avid Technology, Inc. oder eines ihrer Tochterunternehmen.
* KARMA (Kay Algorithmic Realtime Music Architecture) und das KARMA-Logo sind eingetragene Warenzeichen für eine von Stephen Kay, Karma Lab LLC, patentierten Technologie, www.karma-lab.com
* Klangbearbeitung mit INFINITY-Software.
* Änderungen der technischen Daten und Funktionen ohne vorherige Ankündigung vorbehalten.


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