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Andreas Schrödter - Ein paar Worte zu Röhrenverstärkern

19.04.2007
Warum ist eine richtige Bias - bzw. Ruhestromeinstellung wichtig?

Erst ein richtig eingestellter Röhrenverstärker bringt auch den richtigen,
von Dir gewünschten Sound.

Der Bias-Regelwiderstand in Deinem Amp ist vergleichbar mit der Leerlaufstellschraube eines Motors.
Das bedeutet: Es gibt für jeden Röhrenamp einen optimalen Bias-Wert, der Dir eine lange Lebensdauer Deiner Röhren gewährleistet. Der ideale Wert der Vorspannung (Bias) der Endstufenröhren ist bei jedem neuen Röhrensatz (egal ob Du ein Duett, Quartett, Sextett etc. brauchst) anders. Du solltest also bei jedem Wechsel der Endstufenröhren die Vorspannung (Bias) kontrollieren.
Bei Vorstufenröhren ist dies übrigens nicht nötig, da sich hier der Ruhestrom automatisch über die Kathodenw iderstände einstellt.

Wenn Deine Bias-Spannung z.B. zu niedrig (also zu positiv) ist, dreht der Amp im Leerlauf zu hoch. Die Röhren werden extrem heiß, fangen an zu glühen (im Lautsprecher ist dann auch ein unangenehmes Brummen zu hören) und brennen schnell durch.
Ist Deine Bias-Spannung dagegen zu hoch (also zu negativ), dreht der Amp im Leerlauf zu niedrig. Die Röhren werden nicht richtig warm und der Verstärker klingt kraftlos und unsauber.

Da in Röhrenverstärkern lebensgefährliche hohe Spannungen anliegen, solltest Du den Bias-Abgleich allerdings in einer Servicewerkstatt vornehmen lassen. Das ist eine preiswerte Lebensversicherung für Dich und Deine Röhren.
von Andreas Schrödter

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