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Torsten Grossmann - Zusammenspiel Bass & Drum mit Funky Grooves

10.02.2007
Bedienungsanleitung ansehen und herunterladen Kommen Bass und Schlagzeug auf den Punkt, ist das die halbe Miete. Klappert und wackelt die Rhythmusgruppe dagegen, hat auch der Rest der Band Mühe, solide zu spielen. Defizite lassen sich aber nur durch gemeinsames Üben beseitigen.

Um eure Übungssession effektiv zu gestalten, gilt es ein paar Dinge zu beachten:

Metronom: habt ihr euch mal gefragt, warum Klick oder Metronom so ungeliebt sind? Es ist gnadenlos und deckt unbarmherzig Schwachpunkte auf, wer läßt sich sowas schon gern sagen. Wenn aber ein bombenfestes Timing angestrebter Standard werden soll, muß der Klick zum ständigen Übungsbegleiter werden.
Wenn ihr eines Tages euer Metronom nicht mehr hört, dann seit ihr soweit. Es ist nicht kaputt, sondern ihr seit exakt drauf, so daß der Klick übertönt wird.

Timing: werdet ihr schneller, wirkt der Groove hastig. Und wie ein lascher Händedruck verpufft euer Groove, wenn das Tempo sich verlangsamt.
Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, mit einem Fußklopfen das Timing bestimmen und halten zu können. Nicht ihr spielt, was euch der Fuß vermeintlich vorgibt, sondern der Fuß spielt das, was ihr empfindet. Auch hier gilt deshalb wieder: Metronom oder Drumcomputer sind Pflicht.

Disziplin: Ein abgedroschenes Wort - aber von entscheidender Bedeutung. Ihr werdet nicht vorankommen, wenn ihr nicht aufeinander eingeht und harmoniert. Und wenn die Übungssession zum solistischen Selbstzweck mutiert, ist es Schade um die Zeit, auch wenn es viel Spass gemacht hat.

Euer Treffen zu einer gemeinsamen Session wird natürlich das Bandrepertoire zum Inhalt haben. Aber ein paar klassische Soul & Funky Grooves lockern nicht nur auf, sondern machen eine Menge Spass. Diese hier sind zudem Paradebeispiele für ein harmonisches Miteinander der Rhythmusgruppe. Die Noten können auch als PDF heruntergeladen werden. Dort ist übrigens die Snare-Stimme um Ghost-Notes erweitert, das bringt erst die richtige Würze. Für Drumcomputerprogrammierung oder für ein "Rantasten" könnt ihr aber auch darauf verzichten.

1.) "Sex Machine" von James Brown. Dampframme. Druck und Energie von Drummer John "Jabo" Starks und William "Bootsy" Collins haben auch nach fast 40 Jahren nichts an ursprünglicher Power eingebüßt.

Sex Machine - James Brown, 108 bpm



2.) Als nächstes haben wir "Memphis Soul Stew" von King Curtis zur Auswahl. Ebenfalls ein Klassiker (1967) und zudem ein wunderbarer R&B-Groove.

Memphis Soul Stew - King Curtis, 120 bpm




3.) Palm Grease von Herbie Hancock. Etwas anspruchsvoller aber genial. Die Mühe lohnt, versprochen. Lasst euch von der laaaangen Pause im 2ten Takt nicht beirren, hier zeigt sich ob ihr warten könnt - wer vorher zuckt, holt die Pizza.

Palm Grease - Herbie Hancock, 100 bpm


von Torsten Grossmann

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